60 Jahre Freiheitsglocke im Rathaus Schöneberg

Botschafter spricht im Rathaus Schöneberg

BERLIN – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die Rede von Botschafter Philip D. Murphy, die er am 25. Oktober 2010 anlässlich der Feier zum 60. Jahrestag der Freiheitsglocke im Rathaus Berlin-Schöneberg hielt.

Es gilt das gesprochene Wort

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Band,
sehr geehrter Herr Professor Schambeck,
sehr geehrter Herr Regierender Bürgermeister a. D. Klaus Schütz,
sehr verehrte Damen und Herren,

vor 60 Jahren war Westberlin eine Insel in einem Meer von Rot. Es war eine Lücke im Eisernen Vorhang. Hier in Berlin konnte man einfach in die U-Bahn steigen und ins kommunistische Gebiet hinein und wieder hinaus fahren. Und genau das taten Tausende von Menschen, sie überquerten die Grenze täglich in beide Richtungen – eine Grenze, die in anderen Teilen Europas unüberwindbar geworden war. Wenn man nach Ostberlin fuhr, konnte man sehen, wie sich der sowjetische Einfluss auf das Leben in der Ostzone auswirkte. Und das Wichtigste: Sowohl in Ost- wie auch in Westberlin lag etwas in der Luft – aber niemand wusste, ob wirklich etwas geschehen würde.

Liebe Berliner, Sie mögen sich fragen, wie ich überhaupt glaubwürdig über dieses eindringliche Gefühl sprechen kann. Im Jahr 1950, als die Berliner versuchten, nach der Tragödie des Zweiten Weltkriegs und im Schatten einer ganz anderen Art von Krieg und neuer, unvorhergesehener Bedrohungen ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen, war ich noch gar nicht geboren und meine Familie lebte auf der anderen Seite des Atlantiks. Aber in diesen Jahren nach dem Krieg war Berlin für die ganze Welt und vielleicht ganz besonders für die Vereinigten Staaten zu einem Symbol der Freiheit geworden. Es war auch zu einem Symbol für das Streben Deutschlands geworden, seinen Platz in der Familie der friedlichen, verantwortungsbewussten Nationen wieder einzunehmen – als ein geeintes Land.

Ein amerikanischer Journalist schrieb auf seiner Reise durch Europa 1950, dass Berlin die dynamischste und politisch wachste Hauptstadt sei, die er auf seiner Rundreise besucht habe. „Die Berliner waren unerschrocken“, schrieb er, „sie waren entschlossen, an ihrer Freiheit festzuhalten.“ Und er fügte noch hinzu: „Man muss Berlin gesehen haben, um es zu glauben.“

Und so ist es immer noch: Man muss Berlin sehen, um es zu glauben. Aber 1950 war das einfacher gesagt als getan. Eben darum ging es bei der Freiheitsglocke.

Sie war eine Möglichkeit für die Amerikaner, für alle Menschen, den Berlinern in der Sache der Freiheit beizustehen. Der Kreuzzug der Freiheit, wie er genannt wurde, wurde von niemand geringerem als General Lucius D. Clay initiiert, dem Vater der Berliner Luftbrücke. Die in England gegossene Freiheitsglocke wurde über den Atlantik in die USA verschifft, bevor sie dann wieder nach Europa und an ihren endgültigen Bestimmungsort Berlin verbracht wurde. In New York und in 26 weiteren Städten wurde für die Freiheitsglocke eine Parade abgehalten. Den wöchentlichen Nachrichtensendungen in den großen Kinos wurde ein zweiminütiger Bericht über den Kreuzzug der Freiheit hinzugefügt. Insgesamt sahen 16 Millionen Amerikaner die Freiheitsglocke oder hörten von ihr und unterschrieben eine Petition mit dem Titel Freedom Pledge. Als Zeichen ihres Engagements leisteten viele auch einen Beitrag zu einem Fonds für die Unterstützung von Radio Free Europe und Radio Liberty.

In Berlin war der 24. Oktober 1950 für die feierliche Übergabe vorgesehen. Das Datum war wichtig, weil es der fünfte Jahrestag der Vereinten Nationen war. An diesem Tag fünf Jahre zuvor, 1945, erkannten Frauen und Männer aus der ganzen Welt, die aus einem in den hart erlernten Lektionen des Krieges gründenden Idealismus handelten, dass Nationen ihre Interessen durch gemeinsames Handeln weitaus besser fördern können, als wenn sie getrennt voneinander handeln.

Anlässlich des Tags der Vereinten Nationen vor 60 Jahren säumten 400.000 Menschen die Straßen Westberlins, um der Freiheitsglocke zuzujubeln und General Clay willkommen zu heißen, der von Bundeskanzler Konrad Adenauer und dem Regierenden Bürgermeister Berlins, Dr. Ernst Reuter, sowie US-Hochkommissar John J. McCloy begleitet wurde. Kurz nach 12 Uhr mittags drückte General Clay auf den Knopf, der die Glocke zum ersten Mal zum Läuten bringen sollte. Aber wie es Murphys Gesetz will -aber denken Sie daran, nicht dieser Murphy hier, ich war damals nicht dabei – brannte eine Sicherung durch und die Glocke musste in Gang gesetzt werden, indem man sie anschubste. Ihr Läuten konnte buchstäblich bis tief in den sowjetischen Sektor hinein gehört werden, aber er brachte auch die Herzen der Menschen in ganz Europa und der ganzen Welt zum Klingen. Es war der Klang der Freiheit.

Über RIAS, Voice of America, Radio Free Europe, AFN und viele andere Rundfunksender erreichte sie das größte Hörfunkpublikum, dass je über ein so weitreichendes Netzwerk erreicht worden war.

Wie ist das mit unserer heutigen Situation in Verbindung zu bringen? Sechzig Jahre lang hat Radio Freies Europa Nachrichten verbreitet – authentisch und unzensiert. Im Oktober 1950, als die Freiheitsglocke zum ersten Mal vom Turm des Rathauses in Schöneberg geläutet wurde, konnten Emigrierte und Flüchtlinge aus Osteuropa über Radio Freies Europa bereits in ihrer eigenen Sprache zu den Menschen in ihren Ländern sprechen. Ihre Worte stärkten die Bemühungen mutiger Frauen und Männer auf der anderen Seite des Eisernen Vorhangs, die es wagten, die Behauptungen und Absichten der Diktaturen im Ostblock infrage zu stellen. Letztendlich trugen ihre, über das Radio verbreiteten Stimmen dazu bei, die Berliner Mauer, ein Symbol für eine geteilte Welt, zu Fall zu bringen.

Heute ist die Ikone der Kommunikationsinfrastruktur unserer Zeit das Internet. Die Ausbreitung von Informationsnetzwerken hat ein neues „zentrales Nervensystem“ auf unserem Planeten geschaffen. Wenn in Haiti oder Hunan etwas geschieht, erfahren wir es in Echtzeit – von echten Menschen. Und wir können darauf in Echtzeit reagieren. Im Januar haben sich die Menschen in Haiti und die Menschen auf der ganzen Welt zusammengetan, um eine Tragödie von erschütterndem Ausmaß zu bewältigen. Kommunikationsnetzwerke haben bei der Reaktion auf das Erdbeben in Haiti eine entscheidende Rolle gespielt. In den Vereinigten Staaten konnten Handynutzer über die Kampagne „SMS HAITI“ für die Hilfsmaßnahmen spenden, indem sie eine SMS schicken. Innerhalb von nur einer Woche kamen über diesen Kanal 25 Millionen US-Dollar zusammen.

Eine der bezeichnendsten und symbolischsten Herausforderungen unserer Zeit ist allerdings, dass nun, da sich diese Netzwerke auf der ganzen Welt ausbreiten, anstelle von sichtbaren Mauern virtuelle Mauern entstehen. Einige Länder haben elektronische Schranken errichtet, die dazu führen, dass die Bevölkerung zu Teilen der weltweiten Netze keinen Zugang hat, da Worte, Namen und Satzteile aus den Ergebnissen von Suchmaschinen gelöscht werden. Wie in den Diktaturen der Vergangenheit haben es manche Regierungen auf unabhängige Denker abgesehen, die die Instrumente des Internets nutzen. Bei den Demonstrationen, die auf die Präsidentschaftswahlen in Iran folgten, wurden die körnigen Handyaufnahmen des Mordes an einer jungen Frau zu einer digitalen Anklage dessen, was innerhalb des Landes geschah.

Dann sahen wir Berichte, die zeigen, dass die Familienangehörigen von Iranern, die im Ausland leben und online Kritik an der politischen Führung ihres Landes veröffentlichten, in Iran Repressalien ausgesetzt wurden.

Dennoch treten mutige Bürger und Journalisten weiter über das Internet in Ländern auf der ganzen Welt für Menschenrechte ein. Sie definieren neu, wie Technologie benutzt wird, um die Wahrheit zu verbreiten und Unrecht aufzudecken, und wie bereits in der Vergangenheit sind sie eine Inspiration für die Welt.

Der 24. Oktober ist nicht nur der Jahrestag der Freiheitsglocke, er ist auch ein wichtiger Jahrestag für Aung San Suu Kyi, die 1991 „für ihren gewaltlosen Einsatz für Demokratie und Menschenrechte“ den Friedensnobelpreis erhielt. 15 der letzten 21 Jahre stand sie am 24. Oktober 2010 in ihrem Heimatland Myanmar oder Burma nunmehr unter Hausarrest. Ihr derzeitiger Arrest endet Ende des nächsten Monats, kurz nach den ersten allgemeinen Wahlen in Myanmar seit 1990 – die sie und ihre Partei damals mit einer Mehrheit von 80 Prozent gewannen. Die Generäle an der Macht weigerten sich, dieses Ergebnis anzuerkennen. Wenn sie unter Druck stand, hat eben diese Militärregierung oft reagiert, indem sie den Stecker zog, damit unwillkommene Nachrichten nicht über das Internet in oder aus dem Land gelangen konnten. Aber Aung San Suu Kyi hat ihrem Rechtsanwalt mitgeteilt, dass sie, sobald sie entlassen ist, über Twitter mit den Menschen kommunizieren wird – insbesondere mit jungen Menschen auf der ganzen Welt.

Deshalb ist auch dies die Botschaft der Freiheitsglocke. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Glocke als Symbol der amerikanischen Unterstützung für Berlin gedacht war, dass die Berliner aber stellvertretend für eine größere Sache standen – Freiheit für alle. Menschen auf der ganzen Welt sahen auf Berlin als Symbol der Hoffnung. Die Vereinigten Staaten bieten auch heute in Zusammenarbeit mit Partnern wie einem jetzt geeinten und starken Deutschland dieses beständige Engagement für Freiheit und Demokratie, Frieden und Wohlstand für die Menschen in Haiti und in anderen Ländern, die von Unglück und Katastrophen betroffen sind. Wir bieten das gleiche Engagement für die Menschen im Iran und in Myanmar, aber auch in Afghanistan, Irak und den Ländern des Nahen Ostens, die nach Lösungen für die Herausforderungen suchen, mit denen ihre Länder sich konfrontiert sehen.

1950 haben wir die Bürger Berlins unterstützt, einer Stadt, die für die Amerikaner weit weg war, weil es wichtig für die Betroffenen war, aber auch für uns alle.

Heute haben wir die gleiche Verpflichtung den Menschen gegenüber, die in entlegenen Städten und Dörfern wohnen, wenn ihre Rechte in Gefahr sind. Ebenso wie die Regierung der DDR nicht glücklich über die Freiheitsglocke war, sind die Worte und Taten hinter dem heutigen Engagement der Vereinigten Staaten für Freiheit und Demokratie manchmal unpopulär.

Dennoch sind diese Worte und Taten unwiderlegbare Erklärungen gegenüber der Welt über die Prinzipien, von denen sich die Vereinigten Staaten als Nation leiten lassen und die Prinzipien, die wir zu Ehren der Vereinten Nationen würdigen. Diese Prinzipien sind die Freiheitsglocken von heute – für uns alle.

Originaltext: 60th Anniversary of the Freedom Bell at the Rathaus Schöneberg

Neue Heimat für den Amerika Dienst

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Dialog mit Bürgern in Sarajewo

SARAJEWO – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die unwesentlich gekürzte Eingangserklärung von US-Außenministerin Hillary Rodham Clinton bei einem Dialog mit Studenten und Vertretern der Zivilgesellschaft im Nationaltheater in Sarajewo am 12. Oktober 2010.

Vielen herzlichen Dank. Es ist wunderbar, hier zu sein. Ich freue mich auf unser Gespräch.

Dies ist mein zweiter Besuch in Sarajewo und mein dritter in Bosnien-Herzegowina. Ich bin mit der einfachen Botschaft gekommen, dass die Vereinigten Staaten an die Zukunft dieses Landes und das Potenzial seiner jungen Menschen glauben. Ich möchte direkt mit Ihnen sprechen, denn diese Stadt liegt Millionen Amerikanern, die die Ereignisse in den Neunzigerjahren verfolgt und für den Frieden gearbeitet und gebetet haben, sehr am Herzen. Nun bin ich wieder in Sarajewo, nur wenige Wochen vor dem 15. Jahrestag des Friedensabkommens von Dayton, das dazu beitrug, den Krieg zu beenden und einen Rahmen für dauerhaften Frieden zu schaffen.

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Deutsch-Amerikanischer Tag 2010

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die am 6. Oktober ergangene Proklamation von Präsident Barack Obama zum Deutsch-Amerikanischen Tag 2010.

Die amerikanische Geschichte wurde von jenen geschrieben, die auf der Suche nach Freiheit, Chancen und der Aussicht auf ein besseres Leben in unser Land kamen. Das Vermächtnis der deutschen Frauen und Männer, die vor langer Zeit unzählige Gefahren überwanden, um den Atlantik zu überqueren, sind Millionen Amerikaner deutscher Abstammung, die ein wichtiger Teil unseres Landes sind. Am Deutsch-Amerikanischen Tag würdigen wir die Rolle, die diese Gemeinschaft bei der Gestaltung der Vereinigten Staaten spielt, und den Beitrag, den sie zu unserem Fortschritt und Wohlstand leistet.

Am 6. Oktober 1683 kamen 13 mutige deutsche Familien nach Pennsylvania, um dort ein neues Leben zu beginnen. Sie schlugen ein neues Kapitel in der Geschichte der Vereinigten Staaten auf, das unser Land in allen Lebensbereichen beeinflusst hat, und ihre Entschlossenheit lebt in den Frauen, Männern und Familien deutscher Abstammung weiter, die bürgerliches Engagement, unsere Industrie und den Charakter unserer Nation gestärkt haben. Mit ihrem Engagement und ihrer Entschlossenheit haben die Vereinigten Staaten eine Führungsposition auf dem Gebiet der Innovationen und des Unternehmertums eingenommen und eine Botschaft der Hoffnung und Chancen ausgesandt, die überall auf der Welt Widerhall findet.

Heute bewirken deutschstämmige Amerikaner in allen Bereichen unserer Gesellschaft Neuerungen und tun sich als Führungspersönlichkeiten hervor. Aus diesem Anlass würdigen wir nicht nur die zahllosen Leistungen und das reiche Vermächtnis der deutschstämmigen Amerikaner, sondern auch die starken Bande zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten. Unsere beiden Länder sind Bündnispartner und teilen die gegenseitige Verpflichtung für die Sicherheit des anderen, gemeinsame Werte, die jene mutigen Siedler vor 400 Jahren inspirierten, und die Vision von einer sichereren, freieren, friedlicheren und wohlhabenderen Welt.

AUF GRUND DESSEN ERKLÄRE ICH, BARACK OBAMA, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, kraft des mir durch die Verfassung und die Gesetze der Vereinigten Staaten verliehenen Amtes, hiermit den 6. Oktober 2010 zum Deutsch-Amerikanischen Tag. Ich ermutige alle Amerikaner, mehr über die Geschichte von Deutsch-Amerikanern zu lernen und an die vielen Leistungen zu denken, die sie für unser Land erbracht haben. ZU URKUND DESSEN setze ich an diesem sechsten Tag des Oktobers im Jahre des Herrn zweitausendzehn und im zweihundertfünfunddreißigsten Jahr der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten meine Unterschrift unter dieses Dokument. BARACK OBAMA

Originaltext: BY THE PRESIDENT OF THE UNITED STATES OF AMERICA – A PROCLAMATION

Barack Obama zum Tag der Deutschen Einheit

Washington – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die Erklärung von Präsident Barack Obama anlässlich des 20. Jahrestages der deutschen Wiedervereinigung vom 2. Oktober 2010.

Am Sonntag, dem 3. Oktober, werden die Vereinigten Staaten gemeinsam mit den Menschen in der Bundesrepublik Deutschland den Tag der Deutschen Einheit und den 20. Jahrestag der Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland feiern. Dass sich die Deutschen friedlich wiedervereinigt haben und wir damit unserer gemeinsamen Vision von einem vereinten, freien Europa, das fest in den euroatlantischen Institutionen der NATO und der Europäischen Union verankert ist, einen Schritt näher gekommen sind, war ein historisches Ereignis. Die Vereinigten Staaten erinnern heute an diese Stimmung und die vielen Errungenschaften Deutschlands, das zu unseren engsten Verbündeten und Freunden gehört. Wir würdigen die zahlreichen Beiträge von Deutschen zu unserer Geschichte und unserer Gesellschaft. Wir verneigen uns vor dem Mut und der Entschlossenheit der Deutschen, die zum Einsturz der Berliner Mauer führten und eine jahrzehntelange schmerzliche, künstliche Teilung beendeten. Diese Entwicklung löste ein Gefühl von Hoffnung und Freude aus und öffnete überall in Europa und dem Rest der Welt Türen zu einer nie dagewesenen Freiheit. Wir Amerikaner sind stolz auf die Rolle, die uns bei der Verteidigung des freien Berlins und der Unterstützung des Strebens der Deutschen nach Menschenwürde zuteil wurde. Wir sind weiterhin stolz auf unsere Partnerschaft mit unseren deutschen Bündnispartnern zur Förderung von Freiheit, Wohlstand und Stabilität auf der ganzen Welt. Wir gratulieren den Deutschen zu diesem Nationalfeiertag und danken ihnen für ihre wertvolle Freundschaft.

Originaltext: Statement by the President on the Occasion of the 20th Anniversary of the Reunification of East and West Germany

siehe: http://www.whitehouse.gov/the-press-office/2010/10/02/statement-president-occasion-20th-anniversary-reunification-east-and-wes