Perry: NATO-Erweiterung im 21. Jahrhundert

On 1996/07/03, in NATO, by AmerikaDienst

WASHINGTON – (AD) – Verteidigungsminister Perry erklärte am 27. Juni 1996, die “Erweiterung vollzieht sich wie geplant” und mit den Nationen der Partnerschaft für den Frieden (PFF), die an einem NATO-Beitritt interessiert seien, würden intensive Konsultationen geführt, “um sie auf die Erfüllung der Kriterien und Pflichten der Mitgliedschaft vorzubereiten”.

Dem Verteidigungsminister zufolge müssen die Streitkräfte prospektiver neuer Mitglieder “zu effektiven Operationen mit den NATO-Streitkräften fähig sein”. Darüber hinaus müssen potentielle neue Mitglieder “für Demokratie und freie Marktwirtschaft eintreten”, die Menschenrechte innerhalb und die Souveränität außerhalb ihrer Grenzen respektieren, und “ihre Streitkräfte müssen demokratischer, ziviler Kontrolle unterstehen”.

In einer Rede bei dem vom Obersten Alliierten Befehlshaber Atlantik in Norfolk (Virginia) veranstalteten Seminar stellte Perry fest, die NATO-Vertreter begrüßten die Beteiligung Rußlands an der PFF und hofften, das Land werde in der Partnerschaft eine führende Rolle im Einklang mit seiner Bedeutung als Großmacht übernehmen. Er äußerte ferner, die kooperativen Beziehungen der NATO zu Rußland “sollten die Beteiligung Rußlands an der PFF ergänzen und davon unabhängig sein”.

Nachfolgend veröffentlichen wir die Rede von Verteidigungsminister Perry im Wortlaut.

Konfliktverhütung als Ziel amerikanischer Sicherheitspolitik

On 1996/05/13, in US-Politik, by AmerikaDienst

BOSTON – (AD) – Verteidigungsminister William Perry zufolge ist die beste Sicherheitspolitik der Vereinigten Staaten eine präventive Verteidigung, die auf die Verhütung von Konflikten abzielt.

Damit präventive Verteidigung in Rußland, Europa, auf dem Balkan, in Lateinamerika oder China funktioniert, ist ihm zufolge eine Führungsrolle der Vereinigten Staaten von elementarer Bedeutung.

Nachfolgend veröffentlichen wir eine gekürzte Version der Rede, die Verteidigungsminister Perry am 13. Mai 1996 vor Studenten und Fakultätsmitgliedern der John F. Kennedy School of Government der Harvard University hielt.

Terrorismus darf nicht den Traum vom Frieden im Nahen Osten zerstören

On 1996/04/23, in Naher Osten/Nordafrika, by AmerikaDienst

WASHINGTON – (AD) – US-Außenminister William Perry zufolge haben Terrorismus, Massenvernichtungswaffen und konventionelle Aufrüstung verbrecherischer Staaten das Potential, Israel zu bedrohen und den Friedensprozeß zu zerstören, der Erfolg haben muß.

Nachfolgend veröffentlichen wir den offiziellen Text der Rede des Verteidigungsministers vom 23. April 1996 bei der Jahreskonferenz der Antidiffamierungsliga.

Ratifizierung der Chemiewaffenkonvention im Frühjahr angestrebt

On 1996/04/03, in Abrüstung/Rüstungskontrolle, by AmerikaDienst

WASHINGTON – (AD) – In einer Anhörung vor dem Ausschuß für Auswärtige Angelegenheiten des Senats forderte Verteidigungsminister William Perry den Senat zur Ratifizierung der Chemiewaffenkonvention in diesem Frühjahr auf.

Nachfolgend veröffentlichen wir den offiziellen Text der Anhörung.

Perry: PFF verändert Zentral- und Osteuropa

On 1996/02/04, in Abrüstung/Rüstungskontrolle, by AmerikaDienst

MÜNCHEN – (AD) – In seiner Rede bei der 33. Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik erklärte Verteidigungsminister William Perry am 4. Februar 1996, durch die Partnerschaft für den Frieden beziehe die NATO die neuen freien Nationen Europas und der ehemaligen Sowjetunion ein. Darüber hinaus eröffne sie einen Weg zu Freiheit und Wohlstand, deren sich Westeuropa seit 50 Jahren erfreue.

Nachfolgend veröffentlichen wir die Rede von Verteidigungsminister Perry im Wortlaut.