WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die unwesentlich gekürzte Rede von Kurt Volker, geschäftsführender Leiter der Abteilung für europäische und eurasische Angelegenheiten im US-Außenministerium, bei der Heritage Foundation vom 7. April 2008.
In gewisser Hinsicht bin ich vielleicht Traditionalist. Wenn wir über die NATO und die Zukunft sprechen, dann ist die Aufgabenstellung der NATO für mich im Großen und Ganzen noch immer die, die sie immer war, nämlich die kollektive Verteidigung ihrer Mitglieder. Dafür ist sie da. Was sich verändert hat, ist das Umfeld, in dem die NATO diese Aufgabe wahrnehmen muss. Wir sehen uns nicht mehr der sowjetischen Bedrohung im Herzen Europas gegenüber wie es in den Achtzigerjahren oder davor der Fall war, aber wir sind mit Bedrohungen wie Terrorismus, Verbreitung von Massenvernichtungswaffen, gescheiterten Staaten und verbrecherischen Regimen konfrontiert, und die NATO muss sich mit diesen neuartigen Herausforderungen auseinandersetzen. Um die Sicherheit und Verteidigung ihrer Mitglieder heute zu gewährleisten, muss sie auf sehr unterschiedliche Art und Weise handeln.





