Klimagipfel in New York

logo-lockupNEW YORK – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die unwesentlich gekürzte Rede von US-Außenminister John Kerry, die er am 22. September 2014 bei der Eröffnungsveranstaltung der NYC Climate Week in der Morgan Library gehalten hat.

[...]

Themen wie Terrorismus, Armut und die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen sind offensichtlich Herausforderungen, die keine Grenzen kennen. Und genau das gilt auch für den Klimawandel. Der Klimawandel steht auf einer Stufe mit jeder einzelnen dieser Herausforderungen. Es gibt sogar schlagkräftige Argumente dafür, dass er die schwerwiegendste Herausforderung ist, der wir uns auf der Erde gegenübersehen, da es um die Erde selbst geht. Das bestätigen heute 97 Prozent aller unabhängigen Gutachten. Continue reading

Fortschrittsbericht zum Klima-Aktionsplan

 

Das Sonnenkraftwerk Ivanpah Solar Electric Generating System an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada

Das Sonnenkraftwerk Ivanpah Solar Electric Generating System an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir einen Artikel vom Büro für internationale Informationsprogramme vom 25. Juni 2014 anlässlich des einjährigen Bestehens der Klimainitiative Präsident Obamas.

Am 25. Juni, ein Jahr nachdem Präsident Obama seinen umfassenden Klima-Aktionsplan vorgestellt hat, hat das Weiße Haus einen Bericht herausgegeben, in dem die Fortschritte bei der Verringerung des Treibhausgasausstoßes, bei konkreten Schutzmaßnahmen und bei der öffentlichen Gesundheit detailliert dargestellt werden. Continue reading

John Kerry im Vorfeld der Our Oceans-Konferenz

 

Quelle: AP ImagesWASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die gekürzte Stellungnahme von US-Außenminister John Kerry anlässlich eines Runden Tischs im Vorfeld der Our Oceans-Konferenz zum Schutz der Meere, die am 16. und 17. Juni 2014 vom US-Außenministerium ausgerichtet wird. 


[...] Ich bin begeistert von dieser Konferenz, deren Vorbereitungen schon lange laufen – seit ich hier angefangen habe.

Die Meere sind eine meiner Leidenschaften und sind es schon immer gewesen, seit ich drei Jahre alt war. […] Continue reading

Klimawandelbericht fordert unverzügliches, offensives Handeln

Bepflanzung auf dem Dach eines Hochhauses (Energieministerium).

Grüne Dächer, wie auf diesem Gebäude in Chicago, verringern den „Wärmeeinsel-Effekt“ in Städten und können den Energieverbrauch senken.

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir einen Text des Büros für internationale Informationsprogramme im US-Außenministerium vom 15. April 2014 über den Bericht eines internationalen Wissenschaftlerteams zum Klimawandel. Continue reading

Die Bekämpfung des Klimawandels: ein Hauptanliegen der Vereinigten Staaten

downloadWASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir einen Text des Büros für öffentliche Angelegenheiten im US-Außenministerium zum Klimawandel als Priorität der US-Außenpolitik.

„Bei den Herausforderungen des Klimawandels geht es um Chancen, Sicherheit und langfristig sogar um unser Überleben.“ – US-Außenminister John Kerry Continue reading

Saubere Energietechnologien in den Vereinigten Staaten auf dem Vormarsch

 

Eine Windmühle vor den Windturbinen der Smoky Hill Windfarm bei Ellsworth (Kansas) im Februar 2013

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir einen Text des Büros für internationale Informationsprogramme im US-Außenministerium über die positive Entwicklung „sauberer“ Energietechnologien in den Vereinigten Staaten vom 7. Januar 2014.

In den vergangenen fünf Jahren haben amerikanische Erfinder und Investoren mit Unterstützung der Regierung Obama bedeutende Fortschritte bei der Entwicklung und dem Einsatz sauberer Entergietechnologien gemacht. Continue reading

Temporegler: Immer mehr Amerikaner fahren nicht gleich los

Fahrräder auf dem Gehweg aufgereiht

Eine Filiale des Bike-Sharing-Anbieters DecoBike in Miami Beach (Florida)

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir einen Text aus dem elektronischen Journal EJ | USA: Goal! Food. Fitness. Fandom. zum Thema Fahrrad oder Auto in den Vereinigten Staaten vom 30. September 2013. Die elektronischen Journale werden vom Büro für internationale Informationsprogramme im US-Außenministerium herausgegeben.

Die Amerikanische Popkultur ist voll von romantischen Anspielungen auf Autos. Sie werden in Liedern und Filmen zu Kultobjekten stilisiert, in denen junge Menschen begierig darauf warten, dieses Symbol des Erwachsenseins, der Freiheit und der Coolness besitzen zu dürfen. Für immer mehr Teenager und junge Erwachsene hat das Auto heute allerdings ein anderes Image – geprägt durch die hohen Anschaffungskosten, den langen Lernprozess, bis man fahren kann, und die Tatsache, dass es für ihr gesellschaftliches Leben einfach nicht so wichtig ist.

Hat die Autokultur bei den Jugendlichen in Amerika ausgedient? Einige jüngere Studien scheinen dies zu belegen. Teenager und junge Menschen in den Zwanzigern warten immer länger, bis sie den Führerschein machen, sie kaufen weniger Autos, und wenn sie fahren, legen sie weniger Kilometer zurück.

Und was ist mit dem Coolness-Faktor? Damit ist es auch nicht mehr so weit her. Das Spielzeug der Wahl ist heute vielmehr das neueste Smartphone.

„Es hat da ein kultureller Wandel stattgefunden“, sagt Tony Dutzik, Analyst bei der Frontier Group mit Sitz in Boston. In früheren Generation „war die Autokultur ein bestimmender Faktor. Der gesellschaftliche Status eines jungen Menschen wurde teilweise dadurch bestimmt, welche Art Auto man fuhr. Die persönliche Freiheit wurde von der Möglichkeit zu reisen bestimmt. Vieles davon findet die heutige Generation weniger wichtig.“

Der AAA-Stiftung für Verkehrssicherheit zufolge macht lediglich die Hälfte der Teenager den Führerschein, bevor sie 18 werden. Vor einigen Jahrzehnten waren es noch an die 70 Prozent.

Junge Erwachsene ziehen zunehmend in städtische Gebiete, wo es einfacher ist, ohne Auto auszukommen.

„Es findet heutzutage aus wirtschaftlichen, gesundheitlichen oder umweltpolitischen Gründen mehr Akzeptanz, Fahrrad zu fahren, zu laufen oder öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen“, erklärt Brandon Schoettle, Forscher an der University of Michigan.

Colby Reese aus Miami Beach (Florida) war 15 Jahre alt, als er sein erstes Auto bekam – „es war das erste, für das ich Geld ausgeben wollte“. Er wusch es jeden Tag, obwohl er noch nicht alt genug war um zu fahren. Heute ist der 36-jährige Reese Senior Marketing Director bei DecoBike, einer Firma, die in Florida und New York Bike-Sharing anbietet. Im Rahmen dieser Angebote kann man Fahrräder an einem Ort ausleihen und woanders wieder abstellen.

In Kalifornien, wo es zahlreiche Angebote für Bike-Sharing gibt, sind viele Menschen der Auffassung, dass sie das Auto nicht mehr benötigen, um in Kontakt zu bleiben, sagte Dave Snyder, Leiter der California Bicycle Coalition. „Die Menschen sehnen sich danach, in Kontakt zu treten, und da es immer mehr Möglichkeiten gibt, über Smartphones, das Internet und Twitter Kontakt zu halten, muss man nicht mehr ins Auto steigen, um sich mit Freunden zu treffen“, erläuterte er.

Eine Studie der Firma Gartner belegt das. Die Firma, die zum Thema Technologie forscht, kommt zu dem Schluss, das 46 Prozent der 18- bis 24-Jährigen einen Internetanschluss dem eigenen Auto vorziehen würden.

22 Prozent der jungen Erwachsenen in den Zwanzigern antworteten „nie“ auf die Frage des Bundesstaats Michigan: „Wann werden Sie den Führerschein machen?”

Bike-Sharing immer beliebter

Bike-Sharing-Angebote gibt es in mehr als 500 Städten in 49 Ländern. Sie verfügen zusammen über eine Flotte von 500.000 Fahrrädern.

In China gibt es 79 Bike-Sharing-Anbieter. Mit 351.070 Fahrrädern liegt das Land damit weltweit vorn.

Originaltext: Cruise Control More Americans Are Waiting to Drive

 

Globaler Klimawandel erhöht Quecksilberkonzentration in der Umwelt

Washington – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir einen Text von Charlene Porter aus dem elektronischen Journal EJ/USA über die wissenschaftlichen Erkenntnisse bezüglich der durch den Menschen verursachten Ablagerung von Quecksilber in der Umwelt vom 30. September 2013.

 

 

Neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge könnte der weltweite Klimawandel eine steigende Konzentration von Quecksilber in der Umwelt zur Folge haben.

Dieser weiteren negativen Entwicklung neben dem Temperaturanstieg sind Forscher auf die Spur gekommen. 

Quecksilber ist ein Element, das in Erzlagerstätten auf der ganzen Welt nachgewiesen werden kann und hochgiftig für alle Lebensformen ist. Es kommt natürlich vor, wird aber auch durch den Abbau von Gold und die Verbrennung von Kohle freigesetzt und an die Umwelt abgegeben. Diese Emissionen landen letztendlich im Meer und im Erdboden, von wo aus sie in die Nahrungskette übergehen können.

Einem wissenschaftlichen Artikel von Forschern des U. S. Geological Survey (USGS) und der Harvard-Universität zufolge ist zu erwarten, dass sich verschiedene Faktoren des Klimawandels auf die weltweite Quecksilberkonzentration auswirken werden.

„Studien wie diese helfen uns, die Wirkung verschiedener Einflüsse auf die Umwelt zu verstehen“, erklärt Suzette Kimball, Leiterin des USGS. „Wir beginnen gerade erst zu verstehen, welche unterschiedlichen Folgen der Klimawandel hat und wie unterschiedliche Umweltaspekte zusammenhängen.“

Den meisten Vorhersagen über den Klimawandel zufolge wird es mehr Stürme geben, was wiederum zu verstärkter Bodenerosion führen wird; dadurch wird im Boden gespeichertes Quecksilber an Bäche, Flüsse und noch darüber hinaus abgegeben werden, so eine Presseerklärung des USGS zu diesem Artikel.

Häufigere und heftigere Waldbrände sind eine weitere zu erwartende Folge des Klimawandels. Auch dadurch wird im Boden abgelagertes Quecksilber wahrscheinlich freigesetzt und weitergegeben.

Die Forschungsarbeit untersucht „die Schnittfläche des komplexen Verhaltens von Quecksilber in der Umwelt und der unzähligen Aspekte des Klimawandels“, so USGS-Forscher David Krabbenhoft, leitender Autor des Artikels, der im Magazin Science erschien. „Obwohl Quecksilber in den letzten Jahrzehnten immer mehr erforscht wurde, bleibt es eine große Herausforderung für die Wissenschaft, Ressourcenverwaltern und Entscheidungsträgern zuverlässige Informationen zu solchen komplexen Themen zu vermitteln.“

Das „komplexe Verhalten“ von Menschen ist ein weiterer Unsicherheitsfaktor bei der Berechnung zukünftiger Quecksilber-Emissionen. Aktuell werden vom Menschen jährlich etwa 2.000 Tonnen Quecksilber freigesetzt, aber es gibt zahlreiche Initiativen aus unterschiedlichen Bereichen, die das Ziel haben, diesen Ausstoß zu verringern.

Die US-Umweltschutzbehörde beispielsweise hat am 20. September strengere Richtlinien für den Emissionsausstoß von noch zu bauenden Kohlekraftwerken angekündigt. Diese Kraftwerke gehören in den Vereinigten Staaten zu den gravierendsten Verursachern und den größten Quellen von Treibhausgasen, die zum Klimawandel beitragen. Die neuen Standards würden sicherstellen, dass die Kraftwerke der Zukunft mit sauberen, emissionsarmen Technologien gebaut werden.

Das Forschungsteam von USGS und Harvard hat berechnet, dass die Freisetzung von Quecksilber durch den Menschen bis 2050 um 800 Tonnen jährlich sinken könnte, wenn die heute vorgeschlagenen, strengen Regelungen in Kraft träten. Wenn nichts unternommen wird und die Emissionen weiter so steigen wie bisher, rechnen die Forscher damit, dass der Ausstoß von Quecksilber bis zum Jahr 2050 auf 3.400 Tonnen jährlich ansteigen wird.

Bodenproben haben ergeben, dass durch menschliche Aktivitäten schon lange Quecksilber freigesetzt wird. Seit der industriellen Revolution, während der etwa 130 Jahre, in denen Kohle verbrannt wurde, haben Bodenaufzeichnungen einen drei- bis fünffachen Anstieg der Quecksilberablagerungen in der Atmosphäre ergeben. Aus der Presseerklärung des USGS geht hervor, dass die Quecksilberablagerungen im Boden seit der griechischen Antike und dem alten Rom um das Sieben- bis Zehnfache zugenommen haben.

Aufgrund des in den letzten Jahren gestiegenen Goldpreises entwickelt sich der Abbau des kostbaren Metalls langsam zur Hauptursache der durch Menschen verursachten Quecksilberemissionen. Quecksilber löst das Gold vom Stein; die dafür angewendeten Fördermethoden setzen Bergarbeiter und Umwelt oft giftigen Mengen des Elements aus, so der USGS.

Die internationale Gemeinschaft machte im Januar 2013 einen ersten Schritt zur Begrenzung von Quecksilberemissionen, als mehr als 140 Staaten die Minamata-Quecksilberkonvention annahmen. Dieser Vertrag soll bei einer diplomatischen Konferenz in Japan im Oktober unterzeichnet werden. Die Verhandlungen zum Vertrag begannen im Jahr 2010.

Originaltext: Global Climate Change May Add to Mercury in Environment