US-Präsident Barack Obama befürwortet die „Buffett-Regel”

Präsident Obama während seiner Rede zur "Buffett-Regel".

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir einen Beitrag von Megan Slack aus dem offiziellen Blog des Weißen Hauses über die Rede von US-Präsident Barack Obama zur wirtschaftlichen Lage in den Vereinigten Staaten vom 10. April 2012.

Heute war Präsident Obama in Florida, um über unsere Volkswirtschaft zu sprechen, und auch darüber, was seiner Meinung nach den Kern der Vereinigten Staaten ausmacht: Die Vorstellung, dass jeder, der hart arbeitet, ein gutes Leben führen kann.

„Die Vereinigten Staaten sind schon seit jeher ein Ort, an dem es jeder Arbeitswillige, der sich an die Spielregeln hält, schaffen kann. Ein Ort, an dem Wohlstand nicht von oben durchsickert, sondern von unten her wächst. Er erwächst aus dem Herzen eines starken Mittelstands.“

Statt den wohlhabendsten Amerikanern – denjenigen, die mehr als 250.000 US-Dollar pro Jahr verdienen – Steuererleichterungen von mehr als einer Billion US-Dollar zu gewähren, müssen wir in Dinge wie Bildung, Forschung und Gesundheitsversorgung investieren. Diese Investitionen tätigen wir bereits seit Generationen, da sie zu starkem, allgemeinem Wirtschaftswachstum führen, das allen zugute kommt, wie der Präsident erklärte:

„Unsere gesamte Volkswirtschaft wird beeinträchtigt, wenn die Früchte des Wirtschaftswachstums und der Produktivität nur einigen wenigen zugute kommen. Dies ist nun seit mehr als zehn Jahren der Fall und die Kluft zwischen denen ganz oben und allen anderen wird größer und größer.“

Es ist eine Tatsache, dass der Anteil des einen Prozents der Topverdiener am Sozialprodukt genauso hoch ist wie seit den Zwanzigerjahren des 20. Jahrhunderts. Und genau diese Menschen zahlen Steuersätze, die so niedrig sind wie noch nie in den vergangenen 50 Jahren. Um dieses mangelnde Gleichgewicht in unserem Steuersystem anzugehen, hat Präsident Obama die Einführung der „Buffett-Regel“ vorgeschlagen. Sie gründet sich auf der einfachen Idee, dass Menschen, die mehr als eine Million US-Dollar pro Jahr verdienen, mindestens einen genauso hohen Steuersatz zahlen wie Familien der Mittelschicht. Wenn die „Buffett-Regel“ in Kraft getreten ist,

„…können wir es uns leisten, denjenigen, die weniger als 250.000 US-Dollar pro Jahr verdienen – was auf 98 Prozent der amerikanischen Familien zutrifft – zu sagen, dass ihre Steuern nicht angehoben werden. Zudem können wir weiterhin in Studienkredite, Colleges, Wissenschaft, Infrastruktur und alles andere investieren, was unser Land großartig macht“, sagte der Präsident.

Originaltext: President Obama Makes the Case for the Buffett Rule

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