Atlantic Council Freedom Award

Berlin – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die unwesentlich gekürzte Rede, die Außenministerin Hillary Clinton am 8. November 2009 anlässlich der Verleihung des Atlantic Council Freedom Award im Hotel Adlon in Berlin hielt.

Es ist mir eine große Ehre, heute von Henry Kissinger angekündigt worden zu sein und diesen besonderen Anlass mit Ihnen allen hier zu teilen. So viele Menschen hier im Saal und so viele weitere, die heute erwähnt wurden, verdienen unsere größte Anerkennung und Bewunderung. Aber ich habe heute die große Ehre, diesen Freedom Award im Namen des amerikanischen Volkes entgegenzunehmen, aus dem einzelne Namen in die Geschichte eingegangen sind, viele aber auch niemals bekannt sein werden.

Dank ihrer Standhaftigkeit, dank ihres Glaubens an die Freiheit und der Hoffnung, dass diese eines Tages in ganz Europa und besonders in Deutschland wieder lebendig sein würde, unterstützten sie die Politik einer Reihe von Präsidenten beider Parteien. Sie wählten Menschen, die fest an die Bedeutung des transatlantischen Bündnisses glaubten, sie zahlten Jahr für Jahr Steuern, die unsere Verteidigung Europas und das NATO-Bündnis unterstützten, und sie machten damit eine greifbare und sehr deutliche Aussage: dass die Bevölkerung der Vereinigten Staaten sich ein starkes, lebendiges Deutschland wünschte.

Und für diese Auszeichnung oder diesen Augenblick gibt es keinen passenderen Ort als Berlin, die Stadt, die Schauplatz einiger der größten Siege des 20. Jahrhunderts war, eine Stadt, die heute die Kraft unserer Demokratien und unserer gemeinsamen Errungenschaften verkörpert. Im Namen aller Amerikaner nehme ich daher voller Dankbarkeit diesen Preis entgegen. Ich danke dem Atlantic Council.

Um dem etwas Persönliches hinzuzufügen – als ich in die Highschool ging, war ich Mitglied einer Organisation von Schülern, die sich für die Freiheit der Menschen im Baltikum und anderen Ländern Mittel- und Osteuropas einsetzten. Wir organisierten in der Schule oder unserer öffentlichen Bibliothek oft Veranstaltungen mit Menschen, die geflüchtet waren, um ihre Geschichten zu hören, um uns und allen anderen Amerikanern in Erinnerung zu rufen, was auf dem Spiel stand und um der anonymen, grauenvollen Unterdrückung ein Gesicht zu verleihen.

Ich danke Ihnen. Ich danke Ihnen auch dafür, dass Sie sich am Vorabend des morgigen Ereignisses die Zeit nehmen, zurückzublicken, sich zu erinnern und die Emotionen und die Entschlossenheit, die so viele von Ihnen, die hier bereits gesprochen haben, so deutlich gezeigt haben, zu vermitteln und den nächsten Generationen weiterzugeben.

Ich bin sehr erfreut, von Mitgliedern einer vom Präsidenten entsandten Delegation begleitet zu werden, die an diesem historischen Tag die Vereinigten Staaten repräsentieren. Die meisten von ihnen haben sich heute bereits geäußert – unser Botschafter Phil Murphy, unsere ehemaligen nationalen Sicherheitsberater Dr. Brzezinski und Generalleutnant Scowcroft und Craig Kennedy, der Präsident des German Marshall Fund.

Wir sind, wie Henry Kissinger sagte, Teil eines Bundes. Wir kennen die Herausforderungen und Schwierigkeiten, mit denen wir alle konfrontiert sind oder waren – und jeder nationale Sicherheitsberater oder Außenminister wird sich mit neuen Herausforderungen konfrontiert sehen. Doch das ist ein Teil der Verantwortung, die wir gemeinsam übernommen haben.

Und ich möchte hier persönlich dem Vizekanzler und Außenminister meinen Dank aussprechen. Wir haben uns vor nur wenigen Tagen zum ersten Mal in Washington getroffen und es war mir eine große Freude, Guido willkommen zu heißen. Morgen Mittag werde ich dann zu einem Arbeitsessen sein Gast sein. Die Emotionen, die seine Ansprache vermittelt hat, seine Geschichte, wie er mit seinem Vater nach Berlin ging, werde ich nicht vergessen. Und ich freue mich darauf, mit Ihnen an vielen der großen Herausforderungen unserer Zeit zusammenzuarbeiten.

Diese Auszeichnung wird in einem Jahr der Jubiläen verliehen – eines werden wir morgen feiern, nämlich die Nacht vor zwanzig Jahren, als die Geschichte Beton und Stacheldraht durchbrach und Millionen Menschen auf diesem Kontinent die Freiheit brachte; doch das ist nicht der einzige Meilenstein, dessen wir uns erinnern sollten.

Im Sommer vor 65 Jahren landeten in Europa alliierte Truppen mit dem Ziel, Berlin zu befreien. Und 1949, vor 60 Jahren, bildeten wir das NATO-Bündnis und brachten die größte humanitäre Luftbrücke aller Zeiten zum Abschluss, die Westberlin während der Blockade durch die Sowjets mit weit über einer Viertelmillion Flügen versorgte. Vielen Dank, Admiral [Stavridis], dass Sie diese Auszeichnung nicht nur im Namen derer annehmen, die heute ihren Dienst leisten, sondern – und das ist das Wichtigste – auch im Namen all jener, die in der Vergangenheit im Rahmen eines dauerhaften Engagements ihren Dienst geleistet haben.

Die Amerikaner und ihre Alliierten, die im Zweiten Weltkrieg für die Befreiung dieser Stadt gekämpft haben, die Bauern und Flieger, die halfen, die Berliner Bevölkerung zu ernähren und die Häuser der Stadt zu heizen und die Soldaten, die über Generationen über den Erhalt des Friedens wachten, sie alle taten das in der Hoffnung, dass Berlin eines Tages im Zentrum eines freien, friedlichen, wohlhabenden und wieder vereinigten Deutschland in einem freien, friedlichen, wohlhabenden, vereinten Europa liegen würde.

Doch diese Entwicklung war alles andere als unausweichlich. Nichts an dieser Geschichte ist selbstverständlich. Die Umstände, die uns heute umgeben, sind der Höhepunkt des Generationen überdauernden Engagements von Europäern und Amerikanern. Und: Ja, das Ende der Berliner Mauer war ein ikonischer Augenblick. In dieser Stunde vereinigten sich die Hoffnungen, Gebete und Opfer von Millionen Menschen in einem unerschütterlichen Aufschrei der Freiheit. Doch das begann nicht erst mit dem Irrtum eines verwirrten Kommunistenführers in Ostberlin und auch nicht mit den friedlichen Menschenmassen, die an diesem Abend auf die Straße gingen. Es hatte sich über Jahre hinweg entwickelt.

Der große Historiker und Experte für den Untergang des römischen Reiches, Edward Gibbon, bemerkte einmal, dass ein mächtiger Staat, den die Arbeit vieler aufeinander folgender Jahre nährt, nicht über das Unglück eines einzigen Tages gestürzt werden könne. Fügt man aber die vielen Tage hinzu, da die Menschen die Unterdrückung und die Verbote, mit denen sie leben mussten, nicht länger hinnehmen konnten, nicht länger verdauen konnten, was sie in denjenigen sahen, die vorgaben, sie zu führen – da baute sich etwas auf. So wurden wir mit dem Einreißen der Berliner Mauer Zeugen des Höhepunkts einer weiterreichenden Geschichte, die sich in Budapest, Bukarest, Bratislava und Tausenden anderen Gemeinden überall in Europa abgespielt hatte.

In Polen wurde der Sohn eines Tischlers, der hier bereits gewürdigt wurde, zum Ministerpräsidenten eines freien Landes gewählt. Für die Menschen in Polen war dies das Ende eines Kampfes für die Freiheit, der von unzähligen Protesten und Jahren der Entbehrung gekennzeichnet war. Und für einen Elektriker aus Danzig war es das Ende einer Reise, die begonnen hatte, als er über eine Mauer der Lenin-Werft geklettert war, um einen Streik anzuführen, aus dem die “Solidarnosc” hervorgehen sollte.

Quer durch die baltischen Staaten Lettland, Estland und Litauen bildete ein Viertel der Bevölkerung eine Menschenkette und trug so dazu bei, die Ketten, in denen ihre Länder lagen, zu sprengen. Zehntausende versammelten sich auf dem Heldenplatz in Budapest, um der Umbettung von Imre Nagy, einem Helden der Revolution von 1956, beizuwohnen.

Später in jenem Sommer öffneten ungarische Kommunistenführer die Grenze für Flüchtlinge, die in die Freiheit wollten und gestatteten in der Dunkelheit des frühen 11. September Heerscharen ostdeutscher Fahrzeuge das Überfahren der ungarischen Grenze nach Österreich. Die kleinen Autos voller Reisender hatten nicht viel mit den Panzerbataillonen des Warschauer Pakts gemein, die Generationen westlicher Militärstrategen bedroht hatten. Aber ihr Einfluss auf die Geschichte war ebenso dramatisch wie eine Invasion. Denn eine Mauer, um die man herumlaufen konnte, erfüllte kaum einen Nutzen.

Als dann überall in den Hauptstädten der Region Flüchtlinge aus dem Osten Asyl in westdeutschen Botschaften fanden und eine im Niedergang begriffene Regierung versuchte, den Exodus ihrer Bevölkerung dadurch zu stoppen, dass sie einer Handvoll Menschen in einem versiegelten Zug die Ausreise in den Westen erlaubte, löste das einen Aufschrei nach Wandel aus. In Leipzig gingen Ostdeutsche auf die Straße, um friedlich zu protestieren. Aus ihrem Motto “Wir sind das Volk” wurde nach den Ereignissen vom 9. November schließlich “Wir sind ein Volk”.

Dann, nur acht Tage nach der Zerstörung der Mauer, wurden wir Zeugen von Studentendemonstrationen in Prag, die damit die Samtene Revolution begründeten, aus der der Schriftsteller Havel als Präsident hervorgehen sollte. Einem Land, das im Frühjahr 1968 für die Freiheit gekämpft hatte, konnte der Übergang zur Demokratie nicht schnell genug gehen.

Es gab viele Urheber der Veränderungen, deren Zeugen wir 1989 wurden. Einige handelten bewusst, wie der polnische Papst, der ein Evangelium der Freiheit wieder aufleben ließ. Andere, wie Präsident Gorbatschow, versuchten, aus der dunklen Vergangenheit auszubrechen. Eben dadurch trugen sie zum Einreißen der Mauer bei.

Aber ich sage noch einmal: Diese Ereignisse waren nicht unvermeidlich. Im Januar 1989 erwarteten die Kommunistenführer Ostdeutschlands, dass die Mauer noch in 50 oder sogar 100 Jahren stehen würde. Die Geschichte hätte auch einen anderen Lauf nehmen können. Und in einigen Teilen der Welt tat sie das auch.

Wo also stehen wir jetzt? Wenn wir des Zeitpunkts gedenken, als die Geschichte Beton und Stacheldraht durchtrennte, erinnern wir uns auch an die Soldaten, die den Krieg bezwangen und den Frieden wahrten, an Regimekritiker und Aktivisten, die alles aufs Spiel setzten, was sie hatten, um ein freies und besseres Leben zu fordern, an die Millionen Mütter und Väter, Arbeiter und Studenten, die nie ihren Glauben daran verloren, dass ein System, das auf Zwangsherrschaft und Unterdrückung fußt, überwunden werden kann und wird.

Wir gedenken also aller Bürger aller Länder, die mit dem Geschenk, das wir heute annehmen, halfen, die Welt zu retten. Aber wie so oft waren an dieses Geschenk Bedingungen geknüpft. Damit verbunden war die Verantwortung, die Prinzipien zu fördern, die in dieser Stadt vor 20 Jahren verteidigt wurden. Als die Mauer fiel war nicht vorherzusehen, was die Menschen in Europa an ihre Stelle setzen würden. Und die atlantische Gemeinschaft sah sich mit einer Vielzahl von Krisen und einer Vertrauenskrise konfrontiert.

Ich erinnere mich gut an die Debatten über die Wiedervereinigung, die ich aus der Ferne mitverfolgte – über die Kosten und die Frage, wie sie überhaupt zu bewerkstelligen sei. Wie sollten jemals die Industrien, die Armeen, das Denken der Menschen, die durch diese Mauer voneinander getrennt waren, geeint werden? Und die euro-atlantische Koalition versuchte, eine Politik zu machen, die den Opfern, die die Menschen in Mittel- und Osteuropa gebracht hatten, gerecht wurden und ihnen zu helfen, auf den Trümmern ihrer zerstörten Systeme Demokratien aufzubauen.

Heute, endlich vereint, können wir Erfolge verbuchen, die vor 20 Jahren undenkbar gewesen wären. Und als wir die historischen Länder Mitteleuropas in die NATO und die Europäische Union aufnahmen, veränderte sich die Landschaft auf diesem Kontinent.

Aber unsere Geschichte endete nicht mit der Nacht des Mauerfalls. Sie begann von neuem. Und das ist nicht nur für viele Millionen Europäer und die Vereinigten Staaten von Bedeutung, sondern für Menschen in der ganzen Welt. Wie setzen wir dieses Geschenk der Freiheit, diese Allianz der Werte, dieses Bekenntnis zu einer besseren Zukunft so um, dass es den heutigen Herausforderungen an die Freiheit standhält?

Die neuen Länder eines vereinten Europa sind unsere Partner und stehen uns in Afghanistan zur Seite, patrouillieren in Gewässern gegen Piraten, arbeiten an der Bekämpfung der Armut, helfen, Terrorismus zu verhindern und fördern unsere gemeinsamen Werte. Unsere heutigen Schlachten mögen andere sein als früher und unsere Demokratien noch immer nicht vollkommen. Aber unsere Ziele bleiben unverändert. Und unsere Arbeit ist ganz sicher noch nicht abgeschlossen.

Wir sollten uns also ein Beispiel an den Generationen nehmen, die uns erfolgreich durch das 20. Jahrhundert geleitet haben und noch einmal einen eindeutigen, gemeinsamen Kurs festlegen, um die Menschen und den Planeten zu schützen, gewalttätige Extremisten zu bekämpfen und die Verbreitung von Nuklearwaffen zu verhindern, uns zusammentun, um den Ausstoß von Kohlendioxid zu verringern und den Klimawandel anzugehen und unsere Energiesicherheit erhöhen – das ist in dieser Region ein Thema von besonderer Wichtigkeit, das sich auf die Zukunft Europas und der Welt auswirken wird.

Damit mehr Menschen in Freiheit leben können, dürfen wir nicht hinnehmen, dass sie nicht für alle Menschen gilt. Wir dürfen nicht hinnehmen, dass die durch Religionen oder Stämme definierte und gerechtfertigte Unterdrückung an die Stelle ideologisch motivierter Unterdrückung tritt. Es liegt in unserer Verantwortung, überall dort dagegen anzugehen, wo Mädchen und Jungen und Frauen und Männer unter Bedingungen leben, die ihre Menschenwürde verletzen und den globalen Fortschritt bedrohen.

Europäische Länder sind führend in der Auseinandersetzung mit den weltweiten wirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen. Wir müssen unsere Arbeit an einer wirtschaftlichen Erholung fortsetzen und weiterhin Demokratie und Menschenrechte fördern, über die derzeitigen Grenzen der Freiheit hinaus, damit die Bürger der ganzen Welt die Möglichkeit bekommen, ihre Träume zu verfolgen und ihr gottgegebenes Potenzial auszuschöpfen.

Als Kanzlerin Merkel letzte Woche in Washington war, sprach sie beredt über die Mauern des letzten Jahrhunderts und über die weniger sichtbaren, aber ebenso bedrohlichen Mauern, mit denen wir heute konfrontiert sind. Dies sind Mauern zwischen Gegenwart und Zukunft, Mauern zwischen Moderne und Nihilismus, Mauern, die unser gemeinsames Herz entzweien und denen, die sich nach Fortschritt und Chancen sehnen, beides verwehren.

Als Frau, die in den Schranken der Unterdrückung aufwuchs, weiß die Kanzlerin, wovon sie spricht. Doch wenn sie morgen das Brandenburger Tor durchquert, wird sie das als freie Tochter Brandenburgs [sic] tun – und als Regierungschefin eines mündigen Volkes. Dieser Augenblick sollte ein Aufruf zum Handeln sein, nicht nur ein Moment der Erinnerung an vergangene Taten. Dieser Aufruf sollte uns anspornen, unsere Zusammenarbeit fortzusetzen und neue Wege zu finden, um den heutigen Herausforderungen an die Freiheit gerecht zu werden.

Das sind wir uns selbst und denjenigen schuldig, die sich nach denselben Freiheiten sehnen, die heute in Berlin als selbstverständlich betrachtet werden. Und wir müssen eine noch stärkere Partnerschaft bilden, um die Mauern des 21. Jahrhunderts einzureißen und uns denjenigen entgegenzustellen, die sich dahinter verschanzen: Selbstmordattentätern; denen, die Mädchen nur wegen ihres Wunsche, zur Schule zu gehen, verstümmeln und ermorden, und den Staatschefs, denen ihr eigenes Wohlergehen wichtiger ist als das Wohlergehen der Menschen ihres Landes.

Anstelle dieser neuen Mauern müssen wir eine erneuerte transatlantische Allianz als Eckpfeiler einer globalen Architektur der Zusammenarbeit errichten. Wenn wir uns für das Gemeinwohl zusammentun, dann gibt es auf Erden kein stärkeres Staatenbündnis. Es gibt keine Mauer, die wir nicht einreißen könnten. Es gibt keine Wahrheit, die wir fürchten müssen.

Wie in der Vergangenheit wissen wir auch jetzt, dass die Arbeit, die vor uns liegt, nicht schnell erledigt und sicherlich nicht einfach sein wird. Aber wir sind noch einmal aufgerufen, unsere Zukunft selbst in die Hand zu nehmen und im Sinne der Prinzipien und der Opfer der Generationen zu handeln, die uns halfen, diesen Meilenstein zu erreichen, dessen wir gedenken. Die Ideale, die die Berliner dazu trieben, die Mauer einzureißen, sind heute nicht weniger bedeutsam als damals. Die Freiheiten, die in jener Nacht verteidigt wurden, sind nicht weniger wertvoll. Und die Rechte und Prinzipien, die uns diesen Moment beschert haben, verdienen genauso sehr, von uns verteidigt zu werden.

Gut, einige von uns werden wahrscheinlich nicht anwesend sein, wenn der 50. Jahrestag des Mauerfalls gefeiert wird. Aber wir müssen darauf vertrauen, dass die Männer und Frauen, die sich zu diesem Anlass versammeln werden, an uns zurückdenken werden, wie wir heute an jene anderen zurückdenken: die Generationen, die uns durch den Kalten Krieg brachten, um schließlich, 1989, die Früchte all ihrer Opfer zu ernten.

Entschließen wir uns also, so zu handeln, dass unsere Kinder und Kindeskinder vor dem Hintergrund dieser Geschichte eines Tages sagen können, dass wir für sie etwas Gutes geschaffen haben. Vielen herzlichen Dank.

Originaltext: Keynote Address at the Atlantic Council Gala Dinner

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