Länderberichte über Religionsfreiheit

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir den vom Referat für Demokratie, Menschenrechte und Arbeitsfragen des US-Außenministeriums herausgegebenen Jahresbericht 2008 über Religionsfreiheit in der Bundesrepublik Deutschland vom 19. September 2008.

Das Grundgesetz sieht Religionsfreiheit vor, und andere Gesetze und Maßnahmen trugen – mit einigen Ausnahmen – im Allgemeinen zur freien Religionsausübung bei. Continue reading

Bush erörtert Lage der Volkswirtschaft

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die Erklärung von US-Präsident George W. Bush vom 18. September 2008.

Die amerikanische Bevölkerung ist besorgt angesichts der Lage der Finanzmärkte und unserer Volkswirtschaft, und ich teile diese Besorgnis.

Ich habe meine Reise heute abgesagt, um in Washington zu bleiben, wo ich die Lage auf unseren Finanzmärkten weiterhin genau verfolgen und mit meinen Wirtschaftsberatern sprechen werde. Heute Morgen habe ich mit Finanzminister Paulson gesprochen, und ich werde mich noch heute mit ihm treffen.

In den vergangenen Wochen hat die Bundesregierung außerordentliche Maßnahmen ergriffen, um die Probleme auf unseren Finanzmärkten zu bewältigen. Zur Förderung der Marktstabilität haben wir die Kontrolle über Fannie Mae und Freddie Mac – die Hypothekenbanken – übernommen, damit sie weiterhin eine Rolle bei der Erholung unseres Wohnungsmarktes übernehmen können. Diese Woche hat die Notenbank gehandelt, um den Niedergang des Versicherungsunternehmens AIG zu verhindern, eine Entwicklung, die eine ernsthafte Störung unseres Finanzmarktes nach sich gezogen und andere Sektoren der Wirtschaft bedroht hätte. Gestern hat die US-Wertpapier- und Börsenkommission Maßnahmen zur Stärkung des Investorenschutzes ergriffen und ihre Maßnamen gegen illegale Marktmanipulationen verstärkt. Gestern Abend hat die Notenbank in Abstimmung mit den Zentralbanken auf der ganzen Welt einschneidende Maßnahmen zur Erhöhung der Liquidität im US-Finanzsystem ergriffen.

Diese Maßnahmen sind notwendig und wichtig. Die Märkte passen sich ihnen an. Unsere Finanzmärkte stehen aber weiterhin vor ernsten Problemen. Wie die jüngsten von uns ergriffenen Maßnahmen zeigen, konzentriert sich meine Regierung auf die Bewältigung dieser Probleme. Die amerikanische Bevölkerung kann sicher sein, dass wir uns weiterhin für die Stärkung und Stabilisierung unserer Finanzmärkte und die Verbesserung des Investorenvertrauens einsetzen werden.

Ich danke Ihnen.

Originaltext: President Bush Discusses Economy

Amerikanisch-russische Beziehungen

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die Rede von US-Außenministerin Condoleezza Rice zu den amerikanisch-russischen Beziehungen beim German Marshall Fund in Washington vom 18. September 2008.

Vielen Dank, Craig. Vielen Dank für diese nette Begrüßung. Ich möchte Senator Bennett, sowie den Kongressabgeordneten und den Vorstandsmitgliedern des German Marshall Fund für ihre Anwesenheit danken. Ich möchte allen im Fund für die Einladung danken, heute vor Ihnen zu sprechen. Der German Marshall Fund ist eine unentbehrliche Organisation – insbesondere für unser transatlantisches Bündnis, aber in zunehmendem Maße auch für unsere Partnerschaften außerhalb Europas. Continue reading

Nationaler Bildungsgipfel

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die unwesentlich gekürzte Rede von US-Außenministerin Condoleezza Rice zum Nationalen Bildungsgipfel beim Aspen Institute vom 15. September 2008.

Vielen herzlichen Dank. Vielen Dank, Walter, für die nette Einführung. Ich möchte Walter auch für die Gelegenheit danken, mit einigen Schülern der Aspen Musikschule zu spielen. Ich war 1972 selbst an der Aspen Musikschule. Es war eine großartige Erfahrung, und sie hat mich absolut davon überzeugt, dass es für mich die richtige Entscheidung ist, etwas anderes als Musik zu machen.

Ich möchte auch meine gute Freundin und Kollegin Margaret Spellings erwähnen. Wir machen das nun schon eine Weile gemeinsam, Margaret. Margaret ist eine Wegbereiterin, und ich kenne niemanden, der mehr Herzblut in seine Arbeit steckt als Margaret. Vielen Dank für alles, was Sie tun.

Ich freue mich zu sehen, dass die ehemalige Abteilungsleiterin Patricia Harrison hier ist. Patricia war Abteilungsleiterin für Bildungs- und Kulturangelegenheiten im Außenministerium. Jetzt ist sie Geschäftsführerin der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten (Corporation for Public Broadcasting), und wir sind ihr für ihren jahrelangen Einsatz äußerst dankbar.

Ich möchte nun auf die Bildung zu sprechen kommen. Als jemand, der selbst unterrichtet hat, kenne ich die Arbeit, die Tag für Tag in den Klassenzimmern in ganz Amerika geleistet wird, um Leben zu bereichern und Menschen Mut zu machen. Ich weiß, dass ich mich hier unter Pädagogen befinde und daher keinen von Ihnen überzeugen muss, welche wesentliche Rolle Bildung in unserer Gesellschaft spielen muss. Ich weiß auch, dass ich Sie nicht überzeugen muss, dass es viel zu tun gibt, denn wir sind bei dieser Aufgabe bisher nicht so erfolgreich, wie die Vereinigten Staaten es eigentlich sein sollten.

Es machen noch immer weniger Studenten ihren Abschluss in den Schlüsselfächern der Naturwissenschaften und Technik als wir brauchen. In den Vereinigten Staaten machten 2006 nur etwas mehr als 67.000 Ingenieure ihren Abschluss, in einer Welt, die Ingenieurswissenschaften und die damit einhergehende Kreativität dringend benötigt. Im Augenblick stehen die Vereinigten Staaten unter den Industrienationen an 17. Stelle, was den Anteil von Studenten mit Abschlüssen in Naturwissenschaften oder Ingenieurwesen angeht. Vor dreißig Jahren lagen wir noch an dritter Stelle.

Und aus der Sicht meiner Berufswelt mache ich mir Sorgen, weil nur ein Prozent unserer Jugendlichen entscheidende Sprachen studiert. Das wäre schon schlimm genug. Aber es macht mir noch viel mehr Sorgen, dass viele Kinder, insbesondere aus schlechter gestellten Familien, die High School nicht abschließen. Und wir wissen, dass das bedeutet, dass weniger Amerikaner auf die Arbeitsplätze des 21. Jahrhunderts vorbereitet sein werden.

Als jemand, der sein Leben der Bildung gewidmet hat – ich habe selbst unterrichtet – bricht mir das das Herz. Es bricht mir auch das Herz, weil ich selbst sehr von unserem Bildungssystem profitiert habe.

Aber heute möchte ich Ihnen nicht sagen, warum es mir mein Pädagogenherz bricht, sondern, warum es mir als Außenministerin Sorgen macht. Als Außenministerin habe ich als Vertreterin dieses großartigen Landes, das ich liebe und bewundere, die ganze Welt bereist, und ich habe persönlich sehen können, wie wichtig selbstbewusste amerikanische Führungsstärke ist. In einer krisengeschüttelten Welt, in der Werte manchmal aus dem Gleichgewicht geraten, in einer Welt, in der es zahlreiche Herausforderungen für die Art von Welt gibt, die wir haben wollen, weiß ich, dass die Vereinigten Staaten tatsächlich als ein Werteanker angesehen werden, ein Prinzipienanker – kein perfekter, wohlgemerkt, denn auch die Vereinigten Staaten von Amerika mussten Kämpfe um ihre eigenen Prinzipien austragen – aber sie sind das Land, auf dessen Führungsrolle jeder, und ich möchte unterstreichen, jeder, schaut.

Nun, ich bin mir ziemlich sicher, die Vereinigten Staaten werden in Zukunft keine selbstbewusste Führungsrolle übernehmen können, wenn sie nicht wettbewerbsfähig sind. Und wir sind nicht wettbewerbsfähig, wenn unsere Bevölkerung nicht für die Aufgaben des 21. Jahrhunderts ausgebildet ist. Ich kann Ihnen versichern, wenn wir das Gefühl haben, dass wir nicht mehr wettbewerbsfähig sein können, dann werden wir uns nach innen wenden. Wir werden darum kämpfen, einen schrumpfenden ökonomischen Kuchen international zu verteidigen, statt als treibende Kraft zur Vergrößerung dieses ökonomischen Kuchens aufzutreten.

Eines der bemerkenswertesten Dinge über die Vereinigten Staaten nach dem Zweiten Weltkrieg war, dass wir am Ende des Krieges wahrscheinlich etwa 50 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung erbrachten. Dennoch versuchten wir nicht, aus dieser Position der Stärke heraus unseren Anteil zu verteidigen, sondern wir halfen, ein offenes Handelssystem zu schaffen, ein System der offenen Märkte. Wir waren der Meinung, wenn die Wirtschaft jedes Landes wächst und alle Menschen Wohlstand erreichen, würde es uns allen besser gehen. So gingen wir mit unserer Stärke um. Als wir dann Ende der Fünfzigerjahre mit einer Sowjetunion konfrontiert waren, die uns in Wissenschaft und Technologie vorauszueilen schien, die sogenannte Sputnik-Herausforderung, wie haben wir da als Amerikaner reagiert? Wir wurden nicht ängstlich und wandten uns nach innen, sondern wir sagten, das ist eine Herausforderung, die wir annehmen, und wir entschlossen uns, zum Mond zu fliegen. Und nicht nur das, wir haben die Sputnik-Herausforderung auch angenommen, indem wir es als patriotisch erklärten, Russisch zu lernen. Ich war damals eine der Begünstigten, die von diesem sprachlichen Ansatz im Bereich der nationalen Verteidigung profitierte, da ich im Rahmen des Programms Stipendien zum Russischlernen bekam.

Wenn wir in der Vergangenheit herausgefordert wurden, waren wir immer überzeugt, dass wir diese Herausforderungen bewältigen können, weil wir uns der Stärken jedes einzelnen Amerikaners bewusst waren, die Herausforderung zu meistern und erfolgreich zu sein. Um selbstbewusst führen zu können, müssen die Vereinigten Staaten also ihre Bürger bilden und ausbilden, so dass wir sicher sein können, dass sie wirklich wettbewerbsfähig sind.

Aber mehr als das, über den gesunden Menschenverstand hinaus, der uns über die Frage nachdenken lässt, warum unsere Bürger Bildung brauchen, möchte ich argumentieren, dass es auch mit Führung aus dem Gefühl heraus zu tun hat, wer wir sind. Wissen Sie, ich weiß, dass es nicht die militärische Stärke der Vereinigten Staaten ist, die auf der ganzen Welt bewundert wird. Sie wird respektiert, sicher. Ich weiß, dass auch unsere wirtschaftliche Stärke nicht wirklich bewundert wird. Sie wird angestrebt und manchmal beneidet man uns sogar darum. Die Vereinigten Staaten werden auf der ganzen Welt für das, was sie sind und für was sie stehen, bewundert. Wir sind ein Land, in dem man unabhängig von seinen Lebensumständen vorankommen kann. Wir sind ein Land, dass Verdienste anerkennt und harte Arbeit über die Herkunft stellt. Das macht unsere Land auch für viele Einwanderer so attraktiv – ein Land mit Chancen, Kreativität und Innovation, das jeden Einzelnen die für diese Person mögliche Höchstleistung erbringen lässt. Das veranlasst Menschen zu versuchen, ein besseres Leben für Familien zu schaffen, die an der Armutsgrenze leben, und der gleiche Impuls veranlasst Menschen aus der ganzen Welt, als Softwareentwickler ins Silicon Valley zu gehen. Wenn Sie in einem Fahrstuhl in Palo Alto (Kalifornien) stehen, werden Sie Gesichter aus jedem Ort der Welt sehen und Akzente aus aller Welt hören.

Im Kern ist es das, was die Welt von den Vereinigten Staaten denkt, dass dies ein Ort ist, an dem man – wenn man nur hingelangen und dort sein kann – Erfolg haben kann, denn in den Vereinigten Staaten steht allen der Weg zum Erfolg offen.

Diese Auffassung der anderen Menschen spiegelt auch viel von dem wider, wie wir uns selbst sehen. Wir haben in diesem Land einen Mythos über uns selbst, wie das alle anderen Länder auch haben. Ein Mythos ist nichts Unwahres, sondern eine Art Organisationsprinzip, ein ordnender Satz Überzeugungen darüber, wer wir sind. Früher nannten wir diesen Mythos den Blockhüttenmythos. Man konnte in einer Blockhütte aufwachsen und Präsident werden. Und das glauben wir wirklich. Wir glauben wirklich, dass es nicht darauf ankommt, woher man kommt, sondern wohin man will. Wir glauben auch, dass die Dinge für unsere Kinder besser sein werden, selbst wenn es uns selbst nicht so gut ging.

In meiner Familie wurde dieser Wert von meinen Großeltern sehr stark betont. Sie glaubten einfach, dass Amerika trotz der eingeschränkten Möglichkeiten in Birmingham (Alabama) besser für ihre Kinder und Enkelkinder sein würde, als es für sie selbst gewesen war. Mein Großvater mütterlicherseits schickte alle seine fünf Kinder aufs College. Als mein Onkel versuchte, hinzuschmeißen und in Pennsylvania eine Arbeit zu finden, setzte sich mein Großvater in den Zug, holte ihn ab und steckte ihn in ein anderes College. Und als meine liebe Tante, die heute als pensionierte Schulleiterin in Norfolk (Virginia) lebt, beschloss, vom College wegzulaufen und in New York Ruhm und Ehre zu erlangen, setzte er sich in den Zug, fuhr nach New York und brachte sie bei der Mutter meines Vaters und ihrer Schwester unter, von wo aus sie das College besuchte. So sehr glaubte er an Bildung, weil er wusste, dass es mit einer Ausbildung nicht mehr darauf ankam, welche Umstände es davor gegeben hatte, sondern was als nächstes passieren würde, was die Person mit Bildung werden könnte.

Ich habe das immer wieder gesehen, als Professorin in Stanford, wenn ich vor einem Kurs stand und auf der einen Seite einen Studenten sah, der bereits in vierter Generation in Stanford studierte, und daneben die Tochter oder den Sohn eines Wanderarbeiters. Ich wusste, dass es nach ihrer Zeit in Stanford oder an einer anderen Universität nur darauf ankommen würde, dass sie diese Bildung genossen hatten. Es würde unwichtig sein, woher sie kamen; es würde wichtig sein, wohin sie gingen.

Nun, das dürfte Grund genug sein, ein wichtiger Grund dafür, in der Lage zu sein, mithalten zu können; ein philosophischer Grund dafür, dem großen nationalen Bild von uns selbst zu entsprechen. Aber es gibt noch mehr. Bildung ist mehr als ein Weg, eine Arbeit zu finden. Bildung ist mehr als ein Weg, ein bisschen mehr zu erreichen. Bildung ist vielmehr ein Weg, die Person zu werden, die man wirklich sein sollte. Ihre gestalterische Kraft ist wirklich das, was Bildung besonders macht. Und diese gestalterische Kraft, die gewährleistet, dass jede Person alles erreichen kann, wozu sie in der Lage ist und die Person werden kann, die sie wirklich sein sollte, macht den Reichtum der Vereinigten Staaten aus.

In meiner eigenen Familie gab es dafür wieder ein wunderbares Beispiel. Mein Großvater väterlicherseits war Sohn eines Farmpächters. Er lebte in Ewtah (Alabama). Eines Tages beschloss er, dass er sich Wissen aus Büchern aneignen wollte. Warum, weiß eigentlich niemand so genau. Um 1919 begann er also, zu fragen, wie ein schwarzer Mann ein College besuchen könne. Und ihm wurde gesagt, es gäbe eine kleine presbyterianische Schule ungefähr 60 Meilen entfernt, das Stillman College, und dort könne er einen Abschluss machen. Mein Großvater sparte also seine Baumwolle und fuhr nach Tuscaloosa, um das Stillman College zu besuchen.

Er schaffte das erste Jahr, und im zweiten Jahr fragte man ihn: “Nun gut. Wie werden Sie jetzt das zweite Jahr bezahlen?” Und er sagte: “Nun, ich habe keine Baumwolle mehr.” Sie sagten: “Dann müssen Sie gehen.” Er sagte: “Wie können eigentlich diese anderen Jungen das College bezahlen?” Sie sagten: “Die haben das, was man ein Stipendium nennt. Und wenn Sie presbyterianischer Pfarrer werden wollen, könnten Sie auch ein Stipendium bekommen.” Mein Großvater sagte. “Genau das hatte ich vor.” Seit damals ist meine Familie presbyterianisch und besucht das College.

Derselbe Großvater Rice kam mitten in der Weltwirtschaftskrise eines Tages nach Hause und war sehr glücklich, erzählte mir mein Vater. Er hatte neun in Leder gebundene Bücher: die Werke von Victor Hugo, die Werke von Shakespeare. Und meine Großmutter fragte ihn: “John, wieviel hast du für diese Bücher bezahlt?” Er sagte: “Neunzig Dollar.” Mitten in der Weltwirtschaftskrise. Sie fragte: “Wie können wir uns das leisten?” Er sagte: “Mach dir keine Sorgen.” Mit der Zeit werden wir sie schon bezahlen können.” Meine Großmutter war nicht erfreut.

Aber er wusste etwas – dass der Sohn des kleinen Farmpächters, der mit Shakespeare und Victor Hugo in Kontakt gekommen war, irgendwie anders sein würde. Und einer meiner stolzesten Momente war, als mein Vater – mein Großvater starb 1954, kurz vor meiner Geburt – als mein Vater mir am Tag, an dem ich meinen Doktortitel verliehen bekam, die fünf noch vorhandenen in Leder gebundenen Bücher schenkte.

Ich vermute, dass Großvater Rice wusste, dass er von Generation zu Generation mehr als Chancen weitergab. Er gab einen Traum weiter. Er gab ein Gefühl dafür weiter, wer man sein konnte. Und das ist mehr als alles andere das, was Bildung vermag. Übrigens: In einem Land, in dem wir nicht durch unser Blut, unsere Staatsbürgerschaft oder unsere Religion zusammengehalten werden, ist es äußerst wichtig, dass wir diese Fähigkeit besitzen, uns immer wieder neu zu definieren, und dass diese Fähigkeit für alle zugänglich ist. Wissen Sie, es ist unsere Vielfalt, die uns ausmacht. Aber hier ist es unsere Gleichheit, die Tatsache, dass wir uns durch dieses Ideal verbunden fühlen, die Kernauffassung, dass jede Person wichtig ist, dass jede Person das Recht auf Leben und Freiheit und das Streben nach Glück hat. Wir wissen, dass das Streben nach Glück in der heutigen Welt mit Bildung viel vollständiger und eher möglich ist.

Wenn wir uns also für Bildung einsetzen, wenn wir uns dem entgegensetzen, was Präsident Bush “die schwache Engstirnigkeit einer niedrigen Erwartungshaltung” nennt, kämpfen wir für das Vertrauen der Vereinigen Staaten als führende Nation: Vertrauen darauf, dass unsere Bürger fähig sein werden, die Arbeitsplätze des 21. Jahrhunderts zu übernehmen, so dass wir uns nicht nach innen und hin zu Protektionismus wenden müssen, Vertrauen darin, dass wir unserem großen nationalen Mythos entsprechen werden und es nicht wichtig ist, wo man herkommt, sondern wohin man will, und dass dies für jede aufeinander folgende Generation mehr Gültigkeit haben wird, aber auch Vertrauen darauf, dass wir als Menschen durch unseren Glauben und unsere Gewissheit verbunden sind, dass unser nationales Streben nach Glück, dass Veränderungen, die stattfinden, wenn man gebildet ist, für alle Menschen gelten.

Vielen herzlichen Dank.

Originaltext: Remarks at Aspen Institute National Education Summit

Nationaler Bildungsgipfel

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die unwesentlich gekürzte Rede von US-Außenministerin Condoleezza Rice zum Nationalen Bildungsgipfel beim Aspen Institute vom 15. September 2008.

Vielen herzlichen Dank. Vielen Dank, Walter, für die nette Einführung. Ich möchte Walter auch für die Gelegenheit danken, mit einigen Schülern der Aspen Musikschule zu spielen. Ich war 1972 selbst an der Aspen Musikschule. Es war eine großartige Erfahrung, und sie hat mich absolut davon überzeugt, dass es für mich die richtige Entscheidung ist, etwas anderes als Musik zu machen. Continue reading

Enthüllung der Gedenktafel im Innenhof der Amerikanischen Botschaft

BERLIN –(AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die Rede von US-Botschafter William R. Timken jr. anlässlich der Enthüllung einer Gedenktafel zur Erinnerung an die Opfer des 11. September 2001.

Es gilt das gesprochene Wort!

Heute ist der siebte Jahrestag der Anschläge vom 11. September 2001. An diesem Tag wurden Tausende Unschuldige aus dem Leben gerissen. Die Opfer und Sie, die Familien, die Angehörige verloren haben, sind in unseren Herzen und Gebeten. Wir würdigen den Mut und die Stärke der Mütter, Väter, Söhne, Töchter, Brüder, Schwestern, Ehemänner und Ehefrauen, die ihren schrecklichen Verlust noch immer betrauern. Die Zeit kann den Schmerz dieses Tages nicht auslöschen.

Die von den Terroristen Getöteten kamen aus vielen Ländern. Elf von ihnen sind als Deutsche identifiziert worden. Wir fühlen uns geehrt, dass einige ihrer Familien beschlossen haben, diesen Jahrestag mit uns zu begehen, darunter die Familie Gorki.

In den vergangenen sieben Jahren haben viele Personen und Organisationen die Botschaft dabei unterstützt, auf jährlich veranstalteten Gedenkzeremonien der Opfer der Anschläge zu gedenken.

Viele von ihnen sind heute bei uns. Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung und Ihr Engagement.

Wir bleiben entschlossen, der hasserfüllten Ideologie der Terroristen entgegenzutreten.

Die unschuldigen Menschen, die am 11. September ihr Leben verloren, begannen ihren Tag genauso wie Sie und ich. Sie waren mit ihrem Leben beschäftigt. Sie hatten Menschen, die sich um sie sorgten, Menschen, die sich auf sie verließen und Menschen, die den Anblick ihres Gesichts und den Klang ihrer Stimme liebten. Sie waren sich keiner Gefahr bewusst und haben dieses Schicksal nicht verdient.

Dieser einfache Stein hier in der Amerikanischen Botschaft in Berlin ist ein dauerhaftes Symbol dafür, dass Amerikaner überall auf der Welt das Gedenken an alle Menschen, die an diesem Tag des Terrors ihr Leben verloren haben, in Ehren halten.

Möge Gott sie segnen.

Gedenkzeremonie zum 11. September in Berlin

BERLIN – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die Rede von Botschafter William R. Timken jr. anlässlich der Gedenkzeremonie für die Opfer des 11. September 2001 im Centrum Judaicum.

Es gilt das gesprochene Wort

Herr Simon, Frau Süsskind, Reverend Coltvet, Imam Heider, Rabbi Ederberg, Dr. Joffe,

meine sehr verehrten Damen und Herren,

liebe Freunde!

Seit dem 11. September 2001 halten die Amerikaner in ihren Gemeinden jedes Jahr nationale Gebets- und Gedenktage ab und gedenken der Menschen, die an diesem schrecklichen Tag ihr Leben verloren haben, und ehren all jene, die im Angesicht des Terrors Hilfe leisteten. Für Sue und mich ist es Ausdruck der starken Bande zwischen unseren beiden Ländern, dass sich unsere deutschen Freunde jedes Jahr mit uns an den Schmerz und die Zerstörung des 11. September erinnern.

Die Zeit kann die Erinnerungen und die Trauer jener, die einen lieben Menschen verloren haben, nicht löschen, aber man kann aus dieser Tragödie etwas lernen: wie wichtig es ist, Menschen zusammenzubringen, um der Rhetorik des Hasses und den furchtbaren Terroranschlägen etwas entgegenzusetzen. Wir werden damit an unsere Liebe für unsere Mitmenschen erinnert.

Dies ist die vierte Gedenkzeremonie zum 11. September, die Sue und ich während unserer Zeit in Deutschland mitgestalten durften. Jedes Jahr war ein religionsübergreifender Gottesdienst, der gemeinsam mit unseren Freunden in den christlichen, jüdischen und muslimischen Gemeinden organisiert wurde, zentraler Punkt des Gedenkens. Wir sind jeder einzelnen Organisation dankbar, die die Botschaft dabei unterstützt hat, der Opfer der Terroranschläge vom 11. September zu gedenken. Vor zwei Jahren wurde die Zeremonie in der American Church in Kreuzberg abgehalten. Voriges Jahr taten wir uns mit der Muslimischen Akademie und dem Berliner Beauftragten für Integration und Migration zusammen. Dieses Jahr möchte ich dem Centrum Judaicum danken, dass die Zeremonie zum Gedenken an alle Opfer von Terrorismus, unabhängig von ihrer Religion, Hautfarbe oder Nationalität, hier stattfinden kann.

Ich persönlich war schon immer der Meinung, dass Menschen aller Glaubensrichtungen viel gemeinsam haben. Die meisten Menschen wollen ähnliche Dinge für sich und ihre Familien – Bildung und Gesundheitsfürsorge, eine sichere Nachbarschaft, eine gute Arbeitsstelle. Sie wollen in ihrem Leben etwas bewirken.

Das sind nicht Träume einer Nation oder eines Volks, sondern Träume aller Menschen.

Als Christ sind meine obersten Gebote, Gott und meinen Nächsten zu lieben. Meine jüdischen und muslimischen Freunde sagen mir, dass das Gleiche auch für sie gilt.

Sieben Jahre nach dem 11. September 2001 trauern wir gemeinsam mit jenen, die noch immer trauern, und finden im Glauben Trost. Gemeinsam beten wir für diejenigen, die ihr Leben verloren haben, und wir beten für Kraft für die vor uns liegende Arbeit.

Vielen Dank, dass Sie heute hier bei uns sind. Möge Gott uns alle schützen.

Bush erörtert ehrenamtliche Arbeit

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die unwesentlich gekürzte Rede von US-Präsident George W. Bush vom 8. September 2008.

Vielen Dank Ihnen allen. Bitte setzen Sie sich. Willkommen auf dem Südrasen des Weißen Hauses. Es ist eine Freude, mit den Heerscharen der Helfer hier zu sein. Ich freue mich wirklich, dass Sie hier sind, und ich weiß die Inspiration, die Sie für unsere Mitbürger darstellen, zu schätzen. Meines Erachtens sind Sie sind eine ständige Erinnerung an die wahre Quelle der Stärke unseres Landes, nämlich die guten Herzen und Seelen der Amerikaner.

Wir haben die guten Herzen unserer Bürger in der letzten Woche gesehen, als mitfühlende Freiwillige ihren Mitbürgern durch Hurrikan Gustav und den tropischen Sturm Hanna halfen. Das Rote Kreuz, das eine maßgebliche Rolle bei den Hilfs- und Bergungsarbeiten spielt, hat Millionen ausgegeben, um Unterkünfte und Lebensmittel für Evakuierte zur Verfügung zu stellen und bei den Aufräumarbeiten zu helfen. Aber die Spenden konnten nicht Schritt halten mit den Ausgaben, und ich hoffe, unsere Mitbürger werden das Rote Kreuz unterstützen, insbesondere da Hurrikan Ike und andere Stürme sich über der Golfküste zusammenbrauen. Sie können helfen, indem Sie auf der Website des Roten Kreuzes – redcross.org – einen wesentlichen Beitrag leisten, um unseren Mitbürgern zu helfen.

Ich weiß, dass die heute hier Anwesenden für die Hunderttausenden unserer Bürger stehen, die dem Ruf, seinen Nächsten zu lieben wie sich selbst, gefolgt sind. Ich weiß die Tatsache zu schätzen, dass Sie Menschen Mut machen und Hoffnung bringen – einem nach dem anderen. Sie stärken die Grundlage unserer Demokratie, nämlich das Engagement unserer Bürger. Ich möchte Ihnen für das, was Sie tun, danken. Möge Gott Sie segnen. Willkommen.

Ich danke Innenminister Dirk Kempthorne und Patricia, die heute mit uns hier sind, Wirtschaftsminister Carlos Gutierrez, Verkehrsministerin Mary Peters, der Kongressabgeordneten Carolyn McCarthy, willkommen Frau Abgeordnete, danke, dass Sie hier sind. Ich freue mich über die Anwesenheit von Stephen Goldsmith, Vorsitzender des Verbandes für Nationale und Gemeindedienste, Jack Hawkins, Direktor der Freiwilligen für den Wohlstand, Ron Tschetter, dem Leiter des Peace Corps, Jean Case, Vorsitzende des Rats des Präsidenten über Dienstleistungen und staatsbürgerliche Teilhabe sowie der Mitglieder des Rates.

Ich freue mich, dass mein Freund Michael W. Smith hier ist, der heute einige Lieder für uns spielen wird. Und natürlich auch über seine Frau Debbie. Ich möchte den Schüler- und Schulverwaltungen sowie den Vorstandsmitgliedern von LEAGUE danken, die heute hier sind. Schüler von Schulen aus dem ganzen Land sind heute anwesend. Wir freuen uns, dass ihr hier seid.

Unter uns ist heute auch der Preisträger des Spirit-of-Hope-Preises 2007. Mit diesem Preis ehrt das Militär Menschen, die ihren Gemeinden etwas zurückgegeben haben. Giovanni Balingit – Giovanni, willkommen, ich danke Ihnen, herzlichen Glückwunsch. Ich möchte allen Angehörigen des US-Militärs danken, die heute hier sind. Danke, dass Sie die Uniform der Vereinigten Staaten tragen.

Aber vor allem, vielen Dank, dass Sie gekommen sind. Ich weiß es wirklich zu schätzen, dass Sie sich die Zeit nehmen, damit ich Sie begrüßen kann.

In meiner ersten Amtseinführungsrede forderte ich alle Amerikaner auf, “Bürger und nicht Zuschauer” zu sein … “verantwortungsbewusste Bürger, die Gemeinschaften für den Dienst am Nächsten und ein Land mit Charakter formen”.

Acht Monate danach wurden die Amerikaner durch den schrecklichsten Angriff auf ihr Land auf die Probe gestellt. Inmitten von Chaos und Leid reagierten die Amerikaner mit dem für sie charakteristischen Mut und Anstand. Das war ein beachtlicher Augenblick für unser Land. Das war es wirklich, wenn man darüber nachdenkt. Rettungskräfte schrieben sich ihre Sozialversicherungsnummer auf den Arm und rannten dann in Gebäude. Bürger schlossen sich Sanitäterteams an. Und Menschen aus dem ganzen Land strömten nach New York um zu helfen.

Die Terroristen, die unser Land am 11. September angriffen, verstanden unser Land nicht im Geringsten. Das Böse vermag es vielleicht, Beton zu zertrümmern und Stahl zu verbiegen, aber es kann nie den Geist der Amerikaner brechen.

In den Wochen und Monaten nach den Anschlägen gab es im ganzen Land immer wieder inspirierende Taten. Ich bin sicher, Sie haben ebenso wie ich die Geschichten gehört. Unsere Soldatinnen und Soldaten übernahmen gefährliche neue Pflichten, und viele Menschen meldeten sich freiwillig, um ihre Mitbürger zu schützen. Aber der Wunsch zu dienen, erstreckte sich weit über das Militär hinaus. Millionen von Amerikanern wollten ihrem Land wirklich helfen, sich zu erholen.

Und um diese Geisteshaltung zu nutzen, rief ich jeden Amerikaner auf, mindestens 4.000 Stunden – oder zwei Jahre im Laufe seines Lebens – zu verwenden, um unserem Land mit mitfühlenden Taten zu dienen. Einige sagten, das sei viel verlangt für das Land, und sie hatten recht. Zwei Jahre im Laufe eines Lebens, das heißt viel geben. Aber die Wahrheit ist, die Menschen, die geben, erkennen, dass sie das ebenso bereichert wie die Menschen, denen sie helfen.

Um Amerikaner, die helfen wollen, dazu zu befähigen, haben wir das USA Freedom Corps gegründet. Ziel des USA Freedom Corps ist es, Amerikanern Chancen aufzuzeigen, ihrem Land zu dienen, eine Kultur der Staatsbürgerschaft, der Verantwortung und der Dienstleistung zu fördern. In den letzten sechs Jahren hat das USA Freedom Corps diese Ziele erreicht.

Eine Art und Weise, auf die wir geholfen haben, war die Website volunteer.gov, die größte Vermittlungsbörse für ehrenamtliche Aufgaben in den Vereinigten Staaten. Mit anderen Worten, wir bedienten uns hochtechnologischer Innovationen, um die Wünsche der Anfragenden konstruktiv umzusetzen.

Diese staatliche Website verweist Anfragende also an private Wohlfahrtsorganisationen, an Kirchen oder Aktionen von Habitat for Humanity, an Essen auf Rädern – eben einfach an Möglichkeiten, ihren Nachbarn zu helfen. Wir können Herzen nicht mit Liebe erfüllen, aber wir können sicherlich helfen, die vorhandene Liebe sinnvoll einzusetzen. Das war Sinn und Zweck der Website.

Sie können auch nach meiner Heimatstadt suchen. Mir wurde gesagt, wenn man Crawford (Texas) aufruft, stellt man fest, dass die Humane Society dort freiwillige Hundepfleger sucht – das macht Barney sehr nervös.

Das ist nur eine von vier Millionen Möglichkeiten auf der USA-Freedom-Corps-Website, ehrenamtlich zu arbeiten. Ist das nicht interessant? Jemand, der etwas tun möchte, hat vier Millionen Möglichkeiten zu sagen, so kann ich helfen. Deshalb rufe ich unsere Mitbürger auf, auf die Website zu gehen und herauszufinden, ob es nicht etwas gibt, das sie interessiert, etwas, das ihnen eine Chance gibt, etwas Größerem als sich selbst zu dienen.

Das USA Freedom Corps fördert eine Kultur der Hilfestellung, indem der Privatsektor aufgefordert wird, einen Schritt nach vorne zu treten. Es gibt beispielsweise die sogenannte pro-bono-Herausforderung, mit der Fach- und Führungskräfte aufgefordert werden, ohne Honorar für wohltätige und gemeinnützige Organisationen zu arbeiten. Es ist doch durchaus sinnvoll, wenn Unternehmen in den Vereinigten Staaten nicht nur für ihre Aktieninhaber arbeiten, sondern auch für die Gemeinden, in denen sie wirken.

Eine sehr interessante und innovative Idee kam dieses Jahr von IBM. Mitarbeiter von IBM werden Dienstleistungen im Wert von Millionen von Dollar an wohltätige Organisationen in den Vereinigten Staaten sowie für Technologieprojekte in Entwicklungsländern spenden. Man sagte mir, diese Arbeit würde 250 Millionen US-Dollar kosten, wenn die Mitarbeiter sie berechnen und nicht kostenlos zur Verfügung stellen würden. Ich möchte dem CEO von IBM, Sam Palmisano, der heute hier ist, danken. Sam, vielen Dank, dass Sie gekommen sind. Außerdem möchte ich die Unternehmen in den Vereinigten Staaten auffordern, Möglichkeiten zu suchen, die Vereinigten Staaten zu einem besseren Ort zu machen.

Ein weiteres Schlüsselelement von USA Freedom Corps ist unser Bemühen, den Einsatz von Amerikanern für andere zu dokumentieren. Es ist das eine, darüber zu sprechen, es ist aber etwas anderes, es zu erfassen, damit wir ungefähr sagen können, wie erfolgreich wir sind. 2002 führte diese Regierung die erste regelmäßige Erfassung von ehrenamtlicher Arbeit über die US-Volkszählungsbehörde ein. Weil wir dies nun erfassen, wissen wir, dass fast 61 Millionen Amerikaner ihre Zeit spenden, um ihren Nachbarn zu helfen. Ist das nicht interessant? 61 Millionen unserer Mitbürger arbeiten ehrenamtlich.

Wir haben auch neue nationale Programme aufgelegt und andere verbessert, um unseren Bürgern zu helfen, dem Ruf, sich für andere zu engagieren, nachzukommen. Beispielsweise haben wir Amerikanern durch die Gründung des Bürgercorps (Citizen Corps) geholfen, dem Ruf zu folgen. Es sieht so aus, als seien eine ganze Reihe von Mitgliedern hier. Wir freuen uns, dass Sie hier sind.

Für diejenigen unter Ihnen, die nicht wissen, was das Citizen Corps ist: Es ist eine Möglichkeit, sich freiwillig zu melden, um bei Katastrophen zu helfen. Es wurde gleich nach dem 11. September gegründet. Amerikaner bildeten Krisenreaktionsteams auf Gemeindeebene, Feuerwehrcorps, medizinische Reservecorps und Nachbarschaftshilfegruppen. Heute gibt es landesweit fast eine Million freiwillige Mitarbeiter im Bürgercorps.

Einer dieser Freiwilligen ist Richter Ed Emmet aus dem Landkreis Harris County in Texas. Ich möchte Ihnen erzählen, was das Citizen Corps von Harris County getan hat. Nach Hurrikan Katrina machten sich etwa 200.000 Einwohner der Golfküste in die Gegend um Houston auf. Das Citizen Corps wurde aktiv. Freiwillige halfen den Kranken und Verwundeten unter den Evakuierten und brachten Opfer des Sturms in dauerhaften Unterkünften unter.

Ed sagte – ich kenne ihn übrigens schon lange – der Richter sagte: “Das tun Mitglieder des Citizen Corps eben, sie kümmern sich um ihre Nachbarn.” Ich möchte Ihnen, Herr Richter, und allen Mitgliedern des Citizen Corps im ganzen Land danken, dass Sie sich um ihre Nachbarn kümmern.

Wir haben Amerikanern geholfen, etwas für andere zu tun, indem wir das Programm Freiwillige für den Wohlstand (Volunteers for Prosperity ) ins Leben gerufen haben. Diese Initiative bietet erfahrenen amerikanischen Fachkräften die Möglichkeit – unter anderem in Entwicklungsländern – freiwillig zu arbeiten. In diesem Jahr haben wir mehr als 43.000 Ärzte, Lehrer, Ingenieure und andere Fach- und Führungskräfte für freiwillige Tätigkeiten mobilisiert. Mir scheint, das ist ein ziemlich guter Anfang für ein wichtiges Programm. Diese Frauen und Männer retten auf dem afrikanischen Kontinent Babys vor Malaria. Sie bringen moderne Informationstechnologien nach Afghanistan. Sie leben eine der stärksten amerikanischen Überzeugungen – dass Menschen, denen viel gegeben ist, auch viel leisten müssen.

Ein Mitglied dieses wichtigen Teams ist Zach Harvey. Er arbeitet im Bereich Prothetik am Walter Reed Army Medical Center. Wenn er nicht damit beschäftigt ist, verwundeten Soldaten zu helfen, setzt er seine Fähigkeiten als Volunteer for Prosperity in Guatemala und der Dominikanischen Republik ein. Er arbeitet mit Kindern, denen wegen ihres Krebsleidens ein Körperteil amputiert wurde. Gemeinsam mit seinem Team von Freiwilligen stattet er die Kinder mit neuen Gliedmaßen aus und vermittelt seine Kenntnisse an andere Pflegekräfte.

Die einzige Bezahlung, die er erhält, ist der Stolz, der ihn erfüllt, wenn ein Kind wieder läuft. Zach, wir sind stolz, dass Sie heute hier sind, und danken Ihnen für Ihre Arbeit. Zach steht nicht gerne im Mittelpunkt, aber das lässt sich nicht vermeiden, wenn man so ein Mensch ist. Vielen Dank.

Citizen Corps und Volunteers for Prosperity haben sich übrigens als sehr effektive Programme erwiesen. Und ich bin wirklich der Meinung, dass der Kongress diese guten Programme dauerhaft unterstützen sollte.

Auch durch die Stärkung von AmeriCorps haben wir denen geholfen, die sich berufen fühlen, etwas für andere zu tun. Dieses Programm bringt engagierte Freiwillige mit Hunderten privaten Wohltätigkeitsorganisationen zusammen. Die Mitglieder von AmeriCorps melden sich für einjährige Projekte zur Stärkung ihrer Gemeinden, im Rahmen derer Erwachsene Lesen lernen, die Gesundheitsfürsorge verbessert wird oder Obdachlose unterstützt werden, eine Unterkunft zu finden. Es ist ein gutes Programm, das von meinem Vorgänger im Amt, Präsident Clinton, ins Leben gerufen wurde.

Nach dem 11. September versuchten wir, das Programm effektiver zu gestalten – in anderen Worten, dazu beizutragen, die bewilligten Mittel besser zu nutzen. Heute leisten mehr als 74.000 Personen über AmeriCorps einen Dienst an ihren Mitbürgern. Ich habe Freiwillige von AmeriCorps überall im Land getroffen, und sie sind sehr inspirierende Amerikaner.

Emily Greene ist eine solche Freiwillige. Nach dem College meldete sie sich für das Programm, um am Alphabetisierungsprojekt Schools of Hope in Madison (Wisconsin) mitzuwirken. Über die Schools of Hope hat Emily Hunderte Freiwillige angeworben, die Kindern beibringen zu lesen. Was für ein wunderbares Geschenk. Wenn jemand sich fragt: “Wie kann ich Amerika helfen?” – wie wäre es damit, einem Kind das Lesen beizubringen und damit einen dauerhaften Beitrag für die Zukunft unseres Landes zu leisten?

Die öffentlichen Grundschulen in Madison werden besser und die Leistungskluft schließt sich. Emily, es muss Sie mit Stolz erfüllen, einen dauerhaften Beitrag geleistet zu haben, und wir sind froh, dass Sie im Namen von AmeriCorps bei uns sind. Vielen Dank für Ihr Kommen.

Wir haben auch anderen geholfen, einen Beitrag zu leisten, in dem wir das Peace Corps vergrößert haben. Sie wissen nicht, was ich weiß – jedes Mal, wenn ich im Ausland eine Botschaft besuche und das Peace Corps erwähne, und es dort ein Kontingent des Peace Corps gibt, stoßen sie diesen Schrei aus. Freiwillige des Peace Corps sind unglaublich motivierte Menschen, und es ist ein wunderbares Programm.

Die Zahl der Freiwilligen im Peace Corps ist gestiegen. Wir haben in 13 Ländern 13 Programme wiederaufgenommen. Es ist ein hochwichtiges Programm. Ungefähr 8.000 Angehörige des Peace Corps bekämpfen AIDS in Afrika, bilden in Lateinamerika arme Arbeiter aus, ihre eigenen Unternehmen zu gründen und bringen Kindern in Asien Englisch bei. Sie zeigen dem Rest der Welt das mitfühlende Herz der amerikanischen Bürger. Ich meine, wir sind eine mitfühlende Nation und das Peace Corps leistet fabelhafte Arbeit, um dieses Mitgefühl sinnvoll einzusetzen.

Praya Baruch ist heute bei uns. Nach dem College verbrachte Praya zwei Jahre in Ghana und arbeitete mit HIV-positiven Menschen, unterrichtete Religionsführer in gemeindegestützter Fürsorge und hielt vor jungen Menschen Vorträge über HIV-Prävention. Sie ist heute Mitarbeiterin des Peace Corps. Sie vertritt die 8.000 Menschen, die an vorderster Front anderen Menschen helfen, mit einigen der größten Probleme auf der Welt zurechtzukommen. Praya, wir fühlen uns geehrt, dass Sie heute bei uns sind. Ich möchte dem Peace Corps danken.

Es gibt andere Möglichkeiten, den Amerikanern zu helfen, soziale Dienste zu leisten. Es gibt die glaubensorientierte und Gemeindeinitiative (Faith Based and Community Initiative) im Rahmen derer wir es Amerikanern ermöglichen, über ihre Kirchen und Gemeinden ehrenamtlich tätig zu werden.

Sie müssen wissen, ich bin der Meinung, die Regierung sollte Programme unterstützen, wenn sie erfolgreich sind. Und ich denke, Glaube ist vonnöten, wenn es darum geht, einige der komplexesten Probleme zu lösen. Die Regierung sollte den Einfluss von Glauben in unserer Gesellschaft nicht fürchten, sondern begrüßen.

Laura, die heute nicht hier ist, aber ihre besten Grüße schickt – hat Tausende von Freiwilligen mobilisiert, die gefährdeten Kindern im Rahmen der Helping America’s Youth Initiative helfen. Wir haben Freiwilligenarbeit gefördert, indem wir unsere Freiwillige zu Vorbildern gemacht haben. Wissen Sie, bis heute haben 1,1 Millionen Amerikaner den President’s Volunteer Service Award erhalten. Das mag einigen nicht besonders wichtig erscheinen, aber wenn man diese Auszeichnung erhält und sie anderen zeigt, fragen sie, wie bekomme ich auch so eine? Was muss ich tun? Nun, man muss ehrenamtlich in seiner Gemeinde tätig werden um das Leben eines anderen zu verbessern.

Ehrenamtliche Tätigkeiten sind in unserem Land weit verbreitet. Aber die Wahrheit ist, je mehr Zeit seit dem 11. September vergeht, desto mehr verblasst die Erinnerung. Einige sagen, vielleicht muss ich jetzt nicht mehr als Freiwilliger arbeiten. Vielleicht ist die Krise vorbei. Die Nachwirkungen des 11. September sind nicht mehr so intensiv. Meine Ermahnung an die Menschen lautet, es gibt immer Bedarf. Sie sollten nicht wegen des 11. September Freiwilligenarbeit leisten, sondern weil unser Land Sie regelmäßig braucht.

Wir können Ihre Hilfe gebrauchen. Es gibt Bürger, die sagen, sie brauchen Zuneigung. Die Regierung kann Gesetze verabschieden, aber sie kann keine Zuneigung im Herzen eines Menschen erwecken. Oftmals hilft es, wenn jemand den Arm um einen legt und fragt, wie kann ich dir helfen, Bruder oder Schwester? Was kann ich tun, um dein Leben besser zu machen?

Heute bitte ich also unsere Mitbürger, 4.000 Stunden in Ihrem Leben dem Dienst an Ihrem Land zu widmen. Sie werden dadurch ein besserer Mensch werden, und unsere Gesellschaft wird als Folge gesünder sein. Wissen Sie, es gibt ein altes Sprichwort, das besagt, man kann Hoffnung in das Leben anderer Menschen bringen, aber das Leben, das man dabei am meisten bereichert, ist wahrscheinlich das eigene.

Ich bin während meiner Reisen durch dieses Land Zeuge des wunderbaren Phänomens der Freiwilligenarbeit geworden. An nahezu jedem Ort, den ich besuche, versuche ich an der Treppe der Air Force One einen Freiwilligen vor Ort zu treffen, den das USA Freedom Corps ausgewählt hat. Nachdem sie den ersten Schock überwunden haben, mich aus dem Flugzeug kommen zu sehen, frage ich sie gern, was sie tun, um ihre Gemeinde zu einem besseren Ort zu machen.

Eine solche Freiwillige ist Kristen Holloway, eine junge Frau, die ich in Pittsburgh kennengelernt habe. Sie rief ein Programm mit dem Namen Operation Wertschätzung der Truppen (Operation Troop Appraciation) ins Leben. Es begann als ziemlich kleines Programm, nur als Idee, als Wunsch, eine Aussage zu machen. Ihre Gruppe sammelt alles – DVDs, Telefonkarten, Musikinstrumente und Sportausrüstung. Bis jetzt haben sie Carepakete an mehr als 40.000 Frauen und Männer geschickt, die im Krieg gegen die Extremisten ihren Dienst an der Front leisten.

Kristen, wir sind froh, dass Sie hier sind. Sie stehen für viele Menschen hier im Publikum und überall im Land, die ich als Freiwillige vor der Air Force One treffen durfte.

Ich möchte ich Ihnen allen dafür danken, dass Sie kommen, wenn ich vorbeikomme. Meistens ist das Wetter schön. Manchmal ist es nicht so schön. Aber nichtsdestotrotz stehen Sie dort mit einem Lächeln im Gesicht. Und Sie inspirieren mich. Es erfüllt mich wirklich mit Freude, Menschen zu treffen, die so engagiert sind, dass sie sich Zeit nehmen, um einem bedürftigen Menschen zu helfen. Ich hoffe, dass andere inspiriert werden, sich zu engagieren und den Vereinigten Staaten durch eine ehrenamtliche Tätigkeit zu helfen, wenn Sie Ihr Bild auf der ersten Seite der lokalen Zeitung sehen.

Ich möchte Ihnen noch sagen, was ein Soldat an Kristens Gruppe schrieb. Nachdem ein Soldat eines der Pakete erhalten hatte, schrieb er zurück: “Mein Herz ist erfüllt mit Stolz, ein Land mit so wunderbaren Menschen wie [Sie] zu vertreten.” Diesen Dankesbrief erhielt Kristens Gruppe.

Nun, mein Herz ist auch mit Stolz erfüllt , bei Menschen zu sein, die aufmuntern und versuchen, gebrochene Herzen zu heilen. Ich möchte Ihnen für Ihre Arbeit danken. Ich bin unglaublich optimistisch bezüglich der Zukunft unseres Landes. Und der Grund dafür ist, ich habe selbst die Liebe und das Mitgefühl und den Anstand unserer Mitbürger gesehen.

Möge Gott Sie segnen. Möge Gott die Heerscharen der Helfer segnen.

Originaltext: President Bush Discusses Volunteerism

Eine Milliarde Dollar für Georgien von den Vereinigten Staaten

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir eine Übersicht des Weißen Hauses über die Unterstützung der Vereinigten Staaten für Georgien vom 3. September 2008.

Unterstützung der Vereinigten Staaten für Georgien

Die Vereinigten Staaten unterstützen den Wiederaufbau, die Stabilität und das weitere Wachstum der georgischen Volkswirtschaft.

Die Hilfsleistungen der Vereinigten Staaten unterstützen die georgische Volkswirtschaft und sollen gewährleisten, dass Georgien seine Stellung als eine der am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften wiedererlangt. 2007 wuchs die georgische Volkswirtschaft aufgrund solider makroökonomischer Entscheidungen, Offenheit für Handel und Investitionen sowie einer unternehmensfreundlichen Politik um 12 Prozent. Die Regierung Georgiens bekräftigt ihr Festhalten an der soliden Politik, die zu diesem Erfolg geführt hat. Die Vereinigten Staaten halten an ihrer Hilfe für Georgien auf diesem Weg fest und werden den Wiederaufbau der georgischen Wirtschaft weiterhin unterstützen.

Die Vereinigten Staaten werden Georgien mit wirtschaftlicher und humanitärer Hilfe unterstützen

Die Vereinigten Staaten bewilligen über einen Zeitraum von mehreren Jahren eine Milliarde US-Dollar zur Förderung der Erholung der georgischen Volkswirtschaft und humanitärer Belange. Etwa die Hälfte der Gesamtsumme wird aus bestehenden Mitteln der Haushaltsjahre 2008 und 2009 für sofortige Erfordernisse zur Verfügung gestellt. Die übrigen Mittel werden im nächsten Jahr für den längerfristigen Bedarf berücksichtigt. Diese Mittel werden für die Unterstützung des Haushalts der Regierung Georgiens, die Wiederherstellung der Infrastruktur, Privatsektorfinanzierung, humanitäre Unterstützung und andere Entwicklungsaktivitäten verwendet. Im Rahmen dieses Pakets wird die Gesellschaft für Privatinvestitionen in Übersee (Overseas Private Investment Corporation) 150 Millionen US-Dollar für Investitionsprojekte des Privatsektors in Georgien zur Verfügung stellen.

Die in Georgien durch den Einmarsch Vertriebenen werden weiterhin mit humanitärer Hilfe unterstützt. Die Vereinigten Staaten stellen seit Beginn des Konflikts humanitäre Hilfe zur Befriedigung der dringendsten Bedürfnisse der Georgier zur Verfügung. Bisher haben die Vereinigten Staaten auf dem See-, Land- und Luftweg humanitäre Hilfe in Höhe von fast 30 Millionen Dollar zur Verfügung gestellt. Das US-Militär hat in Zusammenarbeit mit dem US-Außenministerium und dem US-Amt für internationale Entwicklung diese 61 Reisen und zwei Verschiffungen nach Georgien federführend geleitet. Insgesamt wurden mehr als 1.200 Tonnen Lebensmittel und medizinische Güter geliefert.

Die Vereinigten Staaten arbeiten bei der Formulierung ihrer Pläne zur Unterstützung Georgiens bei der Bewältigung des Wiederaufbaus und der wirksamen Einsetzung von Privatinvestitionen für zukünftiges Wachstum eng mit ihren Partnern in den multilateralen Entwicklungsbanken zusammen. Georgien hat in Bezug auf Reformen eine beeindruckende Bilanz vorzuweisen, und die wirtschaftlichen Grundlagen werden zunehmend stärker. Die Vereinigten Staaten leisten starke Unterstützung für die Strategie Georgiens gegenüber dem Internationalen Währungsfonds zur Stärkung des Marktvertrauens und um der georgischen Regierung bei der Bewältigung der sich aus dem Konflikt ergebenden wirtschaftlichen Herausforderungen behilflich zu sein.

Die Vereinigten Staaten werden die Handels- und Investitionsverbindungen nach Georgien stärken. Die Vereinigten Staaten werden ihr Rahmenabkommen über Handel und Investitionen mit Georgien stärken, die Aushandlung eines erweiterten bilateralen Investitionsvertrags sondieren, neue Gesetzgebung für den erweiterten bevorzugten Zugang zu US-Märkten für georgische Exporte vorschlagen und handelsbezogene technische Unterstützung leisten, unter anderem, indem sie Georgien behilflich sind, die Vorteile des Allgemeinen Präferenzsystems vollständig zu nutzen. Die Vereinigten Staaten werden amerikanische Firmen bei ihren Investitionen in Georgien unterstützen und Austauschprogramme zur Stärkung der Kontakte zwischen amerikanischen und georgischen Unternehmenskreisen fördern.

Versicherungen für Seekriegsgefahr werden den Seehandel mit Georgien fördern. Der Präsident wird seine Kompetenzen geltend machen um zu gewährleisten, dass eine Verlust- oder Schadensversicherung aufgrund kriegerischer Akte im Rahmen des Georgienkonflikts zur Verfügung steht, falls eine gewerbliche Versicherung zu vernünftigen Bedingungen nicht angeboten wird.

Die Vereinigten Staaten werden mit der Europäischen Union zusammenarbeiten, um Georgien beim Wiederaufbau zu unterstützen und werden an der internationalen Konferenz zum Wiederaufbau Georgiens teilnehmen. Die Vereinigten Staaten haben gemeinsam mit der EU die russische Entscheidung, die Unabhängigkeit Abchasiens und Südossetiens anzuerkennen, verurteilt und mit der EU andere Staaten aufgerufen, diese abtrünnigen Regionen Georgiens nicht anzuerkennen.

Originaltext: $1 billion from U.S. for Georgia