Warum die Arktis so wichtig ist – eine Vorschau auf die GLACIER-Konferenz

Ein Eisberg vor der Küste des Ortes Qeqertarsuaq auf Disko Island (Grönland)

Ein Eisberg vor der Küste des Ortes Qeqertarsuaq auf Disko Island (Grönland)

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir einen Text zur GLACIER-Konferenz über die Bedeutung der Arktis, der am 28. August 2015 auf DipNote, dem offiziellen Blog des US-Außenministers, erschien.

Das US-Außenministerium ist vom 30. – 31. August 2015 Gastgeber von GLACIER, einer wichtigen Konferenz in Anchorage (Alaska), die die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die drängendsten Probleme für die Arktis lenken wird. GLACIER bietet den weltweit führenden Politikern und Beteiligten die einmalige Chance, weltweit das Bewusstsein für den Klimawandel zu schärfen und sich mit Wegen zu befassen, wie die internationale Gemeinschaft mit den Auswirkungen Klimawandels in der Arktis umgehen kann. Continue reading

Der Ort Homer bekämpft den Klimawandel und andere machen mit

Kachemak Bay (© AP Images)

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir einen Beitrag zum Klimawandel in der Arktis, der am 25. August 2015 auf ShareAmerica, einer Website des US-Außenministeriums erschien.

Dank der guten Arbeit in der Fischzuchtanlage der Kachemak Bay gedeiht der Lachs prächtig. (© AP Images)

Der Ort Homer in der Kachemak Bay in Alaska beschreibt sich selbst als „die Heilbutt-Hauptstadt der Welt“, wobei man in den klaren Gewässern der Bucht auch manch anderen Fisch fangen kann. Continue reading

Alaska begegnet dem Klimawandel mit sauberer Energie

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir einen Text von Charlene Porter zum Thema Klimawandel und wie die Menschen in Alaska damit umgehen. Der Text erschien am 27. August 2015 auf ShareAmerica, einer Website des US-Außenministeriums.

Im Angesicht des Klimawandels setzen die Menschen in Alaska auf saubere Energie

Das dünn besiedelte Alaska steht beim Thema Energieversorgung vor besonderen Herausforderungen. Es ist der nördlichste Bundesstaat; ein Drittel seines Territoriums liegt innerhalb des nördlichen Polarkreises. Viele Bewohner, darunter auch amerikanische Ureinwohner, leben in abgeschiedenen Dörfern, die kaum an das Stromnetz angeschlossen sind. Die kalten, dunklen Winter sind lang. Und Alaska bekommt die Auswirkungen des Klimawandels bereits zu spüren. Continue reading

Präsident Obama kündigt mehr erneuerbare Energien und Energieeffizienz in Privathaushalten an

_p2a6656WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir eine gekürzte Übersicht über die Förderung von Innovationen auf dem Gebiet sauberer Energietechnologien, die das Weiße Haus am 24. August 2015 veröffentlicht hat.

Förderung von Innovationen auf dem Gebiet der sauberen Energietechnologien, Verringerung der Stromkosten und Schaffung von Arbeitsplätzen

Präsident Obama hat sich dazu verpflichtet, verantwortungsbewusste Schritte zu unternehmen, um gegen den Klimawandel vorzugehen, saubere Energien und Energieeffizienz zu fördern, Innovationen zu unterstützen und eine sauberere und stabilere Umwelt für zukünftige Generationen zu gewährleisten. Das ist der Grund, warum Präsident Obama auf Senator Reids National Clean Energy Summit eine ganze Reihe von Maßnahmen der Regierung und Verpflichtungen des Privatsektors ankündigen wird, um in den Vereinigten Staaten die Wende zu saubereren Energiequellen und weniger Energieverschwendung zu beschleunigen. Continue reading

Kent D. Logsdon

Der neue Gesandte Kent D. Logsdon

Der neue Gesandte Kent D. Logsdon

BERLIN – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die offizielle Biografie von Kent D. Logsdon, Gesandter der Amerikanischen Botschaft in Berlin.

Kent Logsdon ist seit dem 24. August 2015 Gesandter der Botschaft der Vereinigten Staaten in Berlin. Bevor er nach Berlin kam, war Logsdon Stabschef des stellvertretenden Außenministers mit Zuständigkeit für den Bereich Management und Ressourcen in Washington. Continue reading

Eine „hässliche Sache“: Die Mauerbaukrise, August 1961

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir einen Artikel von Dr. Stephen Randolph, Mitarbeiter im Office of the Historian im US-Außenministerium zum Bau der Berliner Mauer im August 1961, der am 17. August 2015 auf DipNote, dem offiziellen Blog des US-Außenministers, erschien.

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Blick auf das Brandenburger Tor in Ostberlin nahe der Mauer

Was sollte ich denn tun? Mehr als 30.000 Menschen, und zwar mit die besten und tüchtigsten Menschen aus der [Deutschen Demokratischen Republik], verließen im Monat Juli das Land. Man kann sich unschwer ausrechnen, wann die ostdeutsche Wirtschaft zusammengebrochen wäre, wenn wir nicht alsbald etwas gegen die Massenflucht unternommen hätten. Es gab aber nur zwei Arten von Gegenmaßnahmen: die Lufttransportsperre oder die Mauer. Die erstgenannte hätte uns in einen ernsten Konflikt mit den Vereinigten Staaten gebracht, der möglicherweise zum Krieg geführt hätte. Das konnte und wollte ich nicht riskieren. Also blieb nur die Mauer übrig.

- Nikita Chruschtschow, sowjetischer Ministerpräsident Continue reading

Politische Führungsstärke aus Sicht eines Botschafters

BERLIN – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die Rede, die US-Botschafter John B. Emerson am 24. August 2015 auf der Deutschen Botschafterkonferenz in Berlin hielt.

Vielen Dank, Stephan Kornelius.

Vielen Dank, Staatssekretär Ederer, Herr Kotthaus.

Ich hatte bereits die Ehre, im vergangenen Jahr an der Botschafterkonferenz (BoKo) teilnehmen zu dürfen. Vielen Dank für die erneute Einladung. Ich möchte gerne einige Gedanken über die Führungsrolle der Vereinigten Staaten und Deutschlands mit Ihnen teilen und ich freue mich auf unser anschließendes Gespräch.

Das US-Außenministerium organisiert ebenfalls eine jährliche Botschafterkonferenz. Das stellt eine außergewöhnliche Gelegenheit dar, Beobachtungen mit Kollegen aus den Vertretungen überall auf der Welt auszutauschen. Es wird schnell deutlich, dass unsere Botschaften und Konsulate überall mit den gleichen komplexen weltweiten Herausforderungen konfrontiert sind: Konflikte und Krisen, Handel und Wirtschaft, Technologie und Innovation, Ethnie und Religion. Continue reading

Die Berliner Mauer: Ein Stück Erinnerung an die gemeinsame Geschichte und die Bedeutung des transatlantischen Bundes

Eine spezielle „Badewanne“ bzw. ein spezielles Fundament wurde auf der unteren Ebene des U.S. Diplomacy Center gegossen, um ein Stück der Berliner Mauer und seinen gut 2 m großen Sockel zu fassen. [Foto mit freundlicher Genehmigung des US-Außenministeriums]

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir einen Artikel von Kathy Johnson, Leiterin des U.S. Diplomacy Center, über die Berliner Mauer, die gemeinsame Geschichte und die Bedeutung des transatlantischen Bundes, der am 17. August 2015 auf DipNote, dem offiziellen Blog des US-Außenministers, erschien.

An einem wunderschönen Morgen vergangene Woche versammelte ich mich mit anderen Menschen vor dem US-Außenministerium in Washington, um dabei zuzusehen, wie ein historisches Stück der Berliner Mauer von einem großen Tieflader heruntergehoben wurde. Während ich auf die Ankunft des Mauerstücks wartete, lauschte ich den Gesprächen um mich herum und beobachtete die anhaltenden Bauarbeiten am ganz neuen Museum und Schulungszentrum des Ministeriums, dem U.S. Diplomacy Center, das die neue Heimat dieses historischen Betonstückes werden soll. Wie passend, dachte ich, dass wir dieses erstaunliche Stück der Berliner Mauer am 13. August erhalten, dem Tag, an dem die Grenze zwischen Ost- und Westberlin 1961 geschlossen wurde. Continue reading

Atomabkommen mit Iran

Der Präsident stehend am Rednerpult, eingerahmt von zwei US-Flaggen.

US-Präsident Barack Obama in der American University

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir die Rede von US-Präsident Barack Obama, die er am 5. August 2015 zum Atomabkommen mit Iran an der American University gehalten hat.

Danke. Vielen herzlichen Dank. Nehmen Sie bitte Platz. Vielen herzlichen Dank.

Ich möchte mich für die leichte Verspätung entschuldigen. Auch Präsidenten haben Probleme mit Druckerpatronen.

Es ist mir eine große Ehre, wieder an der American University zu sein, die Generationen von jungen Menschen auf ihre Arbeit im Dienste der Öffentlichkeit vorbereitet. Ich möchte Präsident Kerwin und der American University danken, dass sie heute zu dieser Veranstaltung geladen haben.

Vor 52 Jahren hat Präsident Kennedy auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges hier an dieser Universität ebenfalls eine Rede über den Frieden gehalten. Die Berliner Mauer war gerade erst errichtet worden. Die Sowjetunion hatte die stärksten Waffen getestet, die je entwickelt wurden. China stand kurz davor, in den Besitz einer Atomwaffe zu gelangen. Weniger als 20 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war die Möglichkeit eines Atomkriegs nur allzu real. Bei all den Bedrohungen, denen wir uns heute gegenübersehen, ist es schwer, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie viel gefährlicher die Welt damals war.

Angesichts dieser wachsenden Bedrohungen führten eine Reihe von Strategen hier in den Vereinigten Staaten Argumente dafür an, dass wir militärische Maßnahmen gegen die Sowjetunion ergreifen müssten, um die in ihren Augen unvermeidliche Konfrontation schnellstmöglich herbeizuführen. Continue reading

25 Jahre ADA – Gesetz zur Gleichstellung von Amerikanern mit Behinderung

Mann im Rollstuhl vor dem Denkmal für F.D. Roosevelt

Oidov Vaanchig am Denkmal für Präsident Franklin Roosevelt in Washington. (Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt)

WASHINGTON – (AD) – Nachfolgend veröffentlichen wir einen Beitrag zum 25. Jahrestag des Gesetzes zur Gleichstellung von Amerikanern mit Behinderungen (Americans with Disabilities Act – ADA), der am 24. Juli auf ShareAmerica, einer Website des US-Außenministeriums veröffentlicht wurde.

Sieben Jahre nachdem das Gesetz zur Gleichstellung von Amerikanern mit Behinderungen (Americans with Disabilities Act – ADA) am 26. Juli 1990 Gesetzeskraft erlangte, reiste ein junger Mongole namens Oidov Vaanchig mit seinem Vater nach Los Angeles, um sich dort medizinisch behandeln zu lassen. Vaanchig, der im Rollstuhl sitzt, war erstaunt darüber, wie behindertenfreundlich die Stadt in der ersten Zeit nach Inkrafttreten des ADA geworden war. Continue reading